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Die Gedichte
stammen aus dem Band "gefühlsecht". Der Gedichtband ist eine
Gemeinschaftsproduktion der Realschule in Bad Essen und
der HRS Wiefelstede. Die hier abgedruckten Gedichte stammen alle von
den Wiefelsteder Schülerinnen und Schüler. |
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Angst
Ich sitze am Fenster und
schaue hinaus.
Ich bin traurig.
Eine Träne rollt langsam über
meine Wange.
Ich denke an dich und spüre
die Angst.
Angst, dich zu verlieren.
Angst, dass du den Kampf gegen
die Krankheit verlierst.
Darum bitte ich dich,
glaube an die Besserung und
gib dich nicht auf.
Und ich weiß, du wirst es
schaffen.
Du wirst wieder mit einem
Lächeln ins Leben erwachen.
(Bianca Rogge,17)
Warum
Warum ist die Erde rund?
Warum bringen Menschen
Menschen um ?
Warum gibt es Rauschgift?
Warum gibt es Kriege?
Warum bringen Menschen Tiere
um?
Warum eigentlich?
(Sabrina Gleisenberg,17)
Verliebt
Gerade erst auf ‘ner Party
gesehen,
da war es passiert!
Schon vorgestellt und wir
wussten es beide!
Wir waren verliebt!
Die schüchternen Blicke
verrieten uns,
obwohl wir uns unauffällig
verhielten!
Ich hätte nie gedacht, dass
man sich so schnell verlieben kann.
Seitdem sah ich ihn nie wieder
-
leider!
(Melanie Struß,16)
In Wahrheit
In Wahrheit quälen sich die
Menschen
gegenseitig!
In Wahrheit berauben sich die
Menschen
gegenseitig!
In Wahrheit bringen sie sich
um!
(Insa Brunken,16)
Liebe
War allein
Dachte an uns
Glaubte an unsere Liebe
Glaubte, dass wir es schaffen
Diese Liebe existiert nicht
für uns
Liebe
(Janina Lömker,17)
Schmetterlinge
Verliebt sein,
ich schwebe auf Wolke sieben,
man ist glücklich,
vergisst seine Umwelt und
Freunde,
es ist einfach das schönste,
was hier passieren kann.
Es fliegen Schmetterlinge in
meinem Bauch
hin und her;
es kribbelt in mir.
Es ist einfach wunderschön.
(Sascha Sauer,16)
Was ist das Leben?
Das duftende Gras,
das Rauschen des Windes
in den Bäumen.
Die Wolken am Himmel.
Die zwei besten Freunde neben
mir.
So ist das Leben schön,
einfach wundervoll.
Ist das Leben denn wirklich so
schön?
Eigentlich ist das Leben eine
Maske;
oder machen wir uns das Leben
zu einer Maske?
(Nicole Hindenburg,17)
Er
Du siehst ihn, aber er sieht
dich nicht.
Du merkst, es ist Liebe auf
den ersten Blick.
Du denkst die ganze Zeit an
ihn,
nachts träumst du von ihm.
Und dann musst du fort und
wirst
ihn wahrscheinlich nie
wiedersehen;
und das ist es, was so wehtut,
denn du liebst ihn.
(Sabrina Gleisenberg, 16)
Er hat es wirklich gemacht
Ich sitze in meinem Zimmer
und denke an den Spinner.
Er hat es wirklich gemacht;
von dem hätte ich es nicht
gedacht.
Manche haben darüber gelacht,
doch er hat es wirklich
gemacht.
Man hörte, er hätte Probleme
mit den Drogen,
doch das war nur gelogen.
Wahrscheinlich hatte er keine
Macht,
doch er hat es wirklich
gemacht.
Vielleicht war er in der
Schule schlecht,
doch damit hatte keiner Recht.
Doch es war nur eine Schlacht
und er hat es wirklich
gemacht.
Es war doch immer so lieb;
am Ende hatte er keine
Freundin, die bei ihm blieb.
Ihr wartet immer, bis es
kracht;
am Ende hätte er es vielleicht
nicht gemacht.
(Stephan Fischer, 16)
Der Baum
Der Baum ist ruhig und still,
er steht das ganze Jahr dort.
Ob Frühjahr oder Winter,
er ist da.
Ob es stürmt oder schneit,
er ist da.
Ob seine Blätter sprießen
und in der Sommernacht
leise vor sich rasseln,
er bleibt das ganze Jahr dort.
Mit seinen langen Ästen
trägt er die ganzen Vögel
mit ihren Nestern.
Ob in einer Winternacht,
wenn es stürmt und schneit,
er leise mit seinen Ästen auf
dem Dach kratzt...
...ist einfach wunderschön.
Er ist das wichtigste Leben
auf dieser Erde.
Ob Tier oder Mensch -
jeder freut sich über sein
Antlitz.
(Sascha Sauer,16)
Aber dann...
Es gibt eine Zeit
in unserem Leben,
die niemand versteht.
Nicht ‘mal du!
So, wie diese Zeilen.
Aber dann wird auf einmal
alles klar.
So, wie diese Zeilen.
(Nicole Hindenburg,17)
Tränen
Ich sitz in meinem Zimmer
ganz allein
und wein’.
Verkrieche mich ganz tief in
mir,
bedrückt vom Schmerz und Gier
nach dir.
Tränen strömen über ein
Gesicht.
Ich weiß genau, ich liebe
dich.
(Cathrin Schwerdtfeger)
Sie
Schön ist es, verliebt zu
sein.
Wolke Nummer Sieben - da
schwebe ich.
Ich bin glücklich.
Denn ich bin verliebt.
Meistens sabbelt man Blödsinn.
Ich beachte die Umgebung
nicht.
Schön ist es, verliebt zu sein
-
auf diesem Planeten.
Schmetterlinge sind in meinem
Körper.
Sie finden keine Ruh’.
Es kribbelt, wenn ich an SIE
denke.
Ich explodiere vor Glück.
(Heiko Menzel,17)
Wenn ich...
Wenn ich allein bin, bin ich
traurig.
Wenn ich allein bin, bin ich
zornig.
Wenn ich allein bin, bin ich
einsam.
Wenn ich allein bin, bin ich
unglücklich.
Wenn ich nur nicht allein wär’...
(Janina Lömker,17)
Wussten Sie schon...?
‘Hallo!’ erstmal, ich weiß
nicht, ob sie’s
schon wussten,
aber verliebt sein ist
wunderschön.
Ich schwebe auf Wolke Sieben
und
könnte immer weiter schweben.
Es ist mir oft nicht ‘mal
möglich,
normal zu bleiben oder
ordentliche
Gespräche zu führen.
Meine Mitmenschen lasse ich
dann einfach hängen
und konzentriere mich nur auf
SIE.
Meine Umwelt und meine Freunde
lasse ich einfach an mir
vorbeiziehen.
Es gibt doch nichts Schöneres
als verliebt zu sein,
auf diesem Planeten alles
liegen zu lassen
und einfach nur von ihr zu
schwärmen.
In meinem Körper schweben
Schmetterlinge
und ich lasse mich von diesem
Trip mitreißen.
Ich brauche nur an SIE zu
denken -
schon bin ich hin und weg.
DU bist der Nuklearsprengsatz
in meinem Kopf.
(Nico Hüllen,17)
Fenster
Wenn ich aus dem Fenster seh’,
seh’ ich nichts.
Kein Grün auf dem Baum,
kein Blau am Himmelszelt.
Alles ist Grau in Grau.
Kein Sonnenstrahl,
der mich erwärmt.
Kein Wölkchen, mit dem
ich meine Träume wegschicken
kann.
Alles ist Grau in Grau.
Sommer, wo bist du,
wenn ich dich brauche.
(Carolin Sprenger,16)
Strahlen der Liebe
Du strahlst mich an,
mit deinen blauen Augen.
Du strahlst mich an,
mit deinem süßen Lächeln.
Du strahlst mich an,
vor lauter Liebe.
Du strahlst mich einfach nur
an!
Als könntest du dieses
Strahlen
nie brechen - aus lauter
Liebe.
(Cathrin Schwerdtfeger,17)
Nicht ohne dich!
Gestern kam die Nachricht,
mein Leben sollte keinen Sinn
mehr haben.
Alles, was ich mir aufgebaut
hatte,
wurde innerhalb einer Sekunde
zerstört.
Ich will leben, aber nicht
ohne dich!
Doch was tun, wenn die
Hoffnung fehlt,
die Hoffnung, die Krankheit zu
besiegen.
Um diese Krankheit zu besiegen
brauchst du Zeit.
Doch diese Krankheit lässt dir
keine Zeit.
(Insa Brunken,16)
Du
Du fährst mit deinem Auto
durch die Gegend. Bist auf dem
Weg zu mir.
Du hast dein Radio voll
aufgedreht.
Gerade läuft unser Lied.
Du lächelst.
Du siehst das Auto nicht, das
dir entgegenkommt.
Du bemerkst es zu spät.
Da knallt es schon.
Du warst nicht angeschnallt,
liegst mit dem Kopf
auf dem Lenkrad. Überall ist
Blut.
Dein Blut.
Das Radio spielt immer noch
unser Lied.
Du warst schon bei uns in der
Straße, da hörte ich den
Krach.
Ich sehe dein Auto.
Ich laufe zu dir.
Die Sirenen sind schon zu
hören.
Tränen laufen mir die Wangen
‘runter.
Du schlägst die Augen nochmal
auf, lächelst mich an.
Sagst ganz leise: „Ich hab
dich lieb."
Dann rührst du dich nicht
mehr.
(Bianca Rogge,17)
Wie ein Vogel fliegen
Wenn ich ein Vogel wär’, würde
ich fliegen,
würde ich Freiheit genießen,
würde ich über Wälder und Flur
fliegen
würde ich, der Vogel, nicht im
Käfig sitzen.
(Janina Lömker,17)
Das Ende ganz nah
Dieser Traum ist gebrannt in
meinem Gehirn.
Nachts wache ich auf mit
nasser Stirn.
Meine Schreie hallen noch
durch meinen Raum,
zum Glück war es nur ein
Traum.
Von meinem Gesicht, so sah ich
es,
blieb nichts mehr übrig, das
ist in meinem Traum
so üblich.
Ich möchte es nicht mehr
richtig glauben,
wer kann mir diesen Traum noch
rauben?
Irgendwann bin ich wirklich
tot,
wer kann mir noch helfen aus
dieser Not?
Die Drogen halfen mir nicht
mehr,
mein Schmerz ist noch viel zu
schwer.
Hass macht sich nun in mir
breit,
zur Liebe ist es ziemlich
weit.
Ich verkrieche mich in dunkle
Ecken,
immer bereit zum Verrecken.
Das Äußere nach innen gekehrt,
ich finde, es ist es nicht
mehr wert,
so zu enden.
(Stephan Fischer, 16)
Dunkel
Dunkel ist die Nacht,
wenn sich Wolken
vor Mond und Sterne schieben.
Dunkel, rabenschwarz.
Man spürt,
man sieht,
man hört
nichts mehr.
Kein Licht, das den Weg dir
weist.
Keine Hand, die dich durch’s
Leben führt.
Kein Lachen, das dich erfreut.
Kein Wort, das Hoffnung
bringt.
(Carolin Sprenger,16)
Wir sehen uns wieder
Du warst für mich da, wenn ich
dich brauchte.
Du hast mir zugehört, wenn ich
Probleme hatte.
Du hast mich getröstet, wenn
ich traurig war.
Jetzt bist du nicht mehr da.
Du hast den Kampf gegen die
Krankheit verloren.
Aber ich weiß, wir sehen uns
wieder.
(Bianca Rogge,17)
Warum?
Warum verstehe ich dich?
Warum weiß ich, wie du fühlst?
Warum konnte ich dir nicht
helfen,
als du dich gegen das Leben
entschieden hast?
(Insa Brunken,16)
Du
Ich sah dich und sprach dich
an.
Ich spürte diese Wärme und das
Kribbeln im Bauch.
Ich war glücklich.
Leider musste ich viel zu früh
gehen.
Seitdem flattern in meinem
Bauch Schmetterlinge.
Ich habe Sehnsucht.
Sehnsucht nach dir.
Ich habe Angst, dich nicht
wiederzusehen.
Aber ich gebe die Hoffnung
nicht auf!
(Bianca Rogge,17)
Leben
Weder Tag noch Nacht,
weder Schein noch Sein,
weder Traum noch Wirklichkeit,
weder hart noch weich,
weder schwer noch leicht,
weder Spaß noch Ernst.
Es ist einfach, wie es ist.
(Carolin Sprenger,16)
Unheilbar krank
Du erfuhrst, du bist krank -
unheilbar krank.
Dein Leben brach zusammen.
Doch du fasstest neuen Mut.
Mut zum Leben!
Obwohl es keinen Sinn mehr
hatte.
Du hast gekämpft - gehofft -
und doch
verloren.
(Insa Brunken,16)
Verliebt
Immer, wenn ich dich sehe,
kommt es mir vor,
als ob mich die Schmetterlinge
in meinem Bauch
in eine andere Welt fliegen.
Eine Welt, wo es keinen
Menschen gibt,
sondern nur uns beide.
Und in dieser Welt möchte ich
bleiben,
denn dort bin ich glücklich.
(Monika Schnittger,16)
Sehnsucht
Nun liege ich im Bett
und denke ans Kuscheln und
Knuffeln,
in seinem Bett.
Ach, wär’es doch wahr,
dann wär’ für mich alles klar;
die Sonne würde für mich
scheinen und
die Sterne am Himmel
erscheinen.
Hab’ ich mich selbst gefunden,
bleibt der Junge nicht mehr
verschwunden.
(Janina Lömker, 17)
Angst
Am Zittern ist mein ganzer
Körper.
Niemand, der meine Hilferufe
hört.
Gestern war ich doch noch
fröhlich.
Stumm ist alles um mich ‘rum.
Trostloses Weinen.
(Carolin Sprenger,16)
Düstere Wahrheit
Das Mädchen, das dort in der
Ecke liegt,
es hat viel durchgemacht.
Sie lebt auf der Straße, seit
Monaten schon.
Sie liegt nur da und sagt
keinen Ton.
Plötzlich fängt sie an zu
lachen, ohne Grund.
Ihre Probleme häufen sich,
sie greift zum Heroin.
Sag mir, warum?
Sie sieht müde aus,
die Augen so schwer,
ihr Körper kaputt,
ihr Herz so leer.
Sie will nicht mehr leben.
Tränen laufen ihr über’s
Gesicht.
Alles ist sinnlos.
Sie weiß nicht mehr,
was sie tut, sie weiß es
nicht.
Das Mädchen geht auf den
Strich.
(Bianca Rogge,17)
Kribbeln
Ich bin verliebt
und glücklich,
schwebe im Moment auf Wolke
Sieben
und ich bin einfach glücklich.
Man selber redet blödes Zeug;
ich achte nicht auf meine
Freunde,
vergesse die Umwelt.
verliebt sein ist das
Schönste,
was mir je passieren konnte.
In meinem Bauch kribbelt es
nur
noch so von Schmetterlingen,
und ich finde keine Ruhe.
Ich denke an ihn,
schon geht es los,
dieses Kribbeln,
es ist einfach schön, verliebt
zu sein.
Vor Glück könnte ich heulen.
(Manuela Tietze,16)
Unsere Riesen
Sie sind unsere Riesen.
Wir kommen auf großen Schiffen
und jagen sie.
Sie wehren sich nicht.
Warum töten wir Menschen sie?
Ja, ich weiß, um sie zu essen.
Aber sie haben uns Menschen
nichts
getan - sie sind sogar zahm.
Und doch töten wir weiter,
bis unsere Meere keine Riesen
mehr haben.
(Sabrina Gleisenberg,17)
Jugendlich
Was mache ich in der Zukunft?
Gehe ich weiter zur Schule
oder gehe ich in den Beruf?
Was bringt mir die Zukunft?
Wird das Geld für’s Leben
reichen?
Werde ich arbeitslos sein?
Oder werde ich einen tollen
Beruf bekommen?
(Carolin Sprenger,16)
Warum
Warum gibt es Egoismus?
Warum ist man gutgläubig?
Warum ist man eigentlich
allein?
Warum muss ich Entscheidungen
treffen?
Warum muss man eine
Idealvorstellung sein?
Worum geht es eigentlich im
Leben?
(Janina Lömker,17)
Das Kind
Siehst du das Kind, das da
liegt?
So einsam, ängstlich und
allein.
Wie es, in Lumpen gebettet,
bebt vor Kälte.
Wie es dich mit seinen großen
Augen
anklagend ansieht.
Es ist hungrig,
doch niemand ernährt es.
Es friert,
doch niemand gibt ihm
Kleidung.
Es hat Angst,
doch niemand gibt ihm Liebe
und Wärme.
Es ist allein.
Dann kommen die Soldaten
und ‘säubern’ die Straßen.
Sie richten ihre Waffen auf
das hilflose Kind
und drücken ab.
Denn - es hatte niemanden!
(Sabrina Gleisenberg,17)
Ein Leben ohne...
Stell’ dir ‘mal vor
ein Leben ohne Lachen,
ein Leben ohne Sonne,
ein Leben ohne Freunde.
Wenn ich mir das vorstelle,
weiß ich, warum du gegangen
bist!
(Insa Brunken,16)
Scheidungskind
Ich bin ein Scheidungskind!
Ich bin nicht passend!
Wenn meinen Eltern etwas an
mir nicht passt,
ja, dann kommt das vom
Scheidungspartner.
Wenn meine Eltern sagen, ich
sei schön,
ja, dann hat man es von ihnen.
So geht das wohl jedem
Scheidungskind!
(Cathrin Schwerdtfeger,17)
Hoffnung
Sieh mich an - und dich trifft
ein Blick voller Traurigkeit.
Rede mit mir - und du
hörst Worte der Sehnsucht.
Gib mir noch eine Chance -
und du spürst meine Liebe.
Aber ich glaube, dazu ist
jetzt alles zu spät.
Oder?
(Bianca Rogge,17)
Einsamkeit
Einsamkeit
Tränen laufen
ich liebe dich
doch du mich nicht
was mache ich ohne dich
Einsamkeit
(Insa Brunken,16)
Fassade
Ich seh’ so aus, als
hätte ich nur Spaß im Leben,
würde jeden Jungen bekommen
und unendlich glücklich sein.
Aber wenn du genauer
hinschaust,
siehst du vielleicht,
wie leer und einsam ich bin!
(Bianca Rogge,17)
Freunde
Freunde braucht man.
Freunde sucht man.
Freunde helfen einem.
Freunde hören zu.
Freunde trösten einen.
Freunde behüten einen.
(Janina Lömker,17)
Ich wünschte...
... man könnte die Zeit
zurückdrehen.
... man könnte sie einfrieren.
Einfrieren, damit wir den
Moment genießen können.
... du wärst bei mir.
... ich hätte deine
Telefonnummer.
... ich könnte dich in meine
Arme schließen.
... wir hätten mehr Zeit
gehabt.
... mir ein Wiedersehen mit
dir.
(Bianca Rogge,17)
Der Gedanke
Feuer und Eis,
Heiß und kalt,
Tag und Nacht,
Liebe und Leid,
Lachen und Weinen.
Wenn du dies alles
überstanden hast
und in ein paar
Jahren daran denkst, hoffe ich
doch, dass ein kleiner Gedanke
auch mir gilt und
der schönen Zeit, die wir
zusammen hatten.
(Sabrina Gleisenberg,17)
Unsere Welt
Eine Welt voller Hass und
Gewalt braucht keine Kriege,
sondern Liebe!
Eine Welt voller Hunger und
Not braucht kein Mitleid,
sondern Unterstützung!
Eine Welt voller Sehnsucht und
Trauer braucht nicht noch mehr Tränen, sondern Hoffnung!
Gebt dieser Welt Liebe,
Unterstützung, Hoffnung!
Und ihr werdet sehen,
igendwann wird es uns allen
ein kleines bisschen bessergehen!
(Bianca Rogge,17)
Vernebelt
Verliebt sein ist einfach
wunderschön.
Ich schwebe wie auf Wolke
Sieben
Und möchte ewig so weiter
fliegen.
Ich bin irdisch glücklich.
Doch es ist meist nicht
möglich,
sich auf anderes zu
konzentrieren
als auf seine Liebste.
Ich vergesse das Drumherum und
manchmal
auch die Freunde.
Verliebt sein ist das
Wunderbarste.
Ich bin wie benebelt, wie nach
einem Trip
in andere Welten.
Ich versuche nicht,
zurückzugehen,
denn ich kann dir wirklich
nicht mehr widerstehen.
Ich fühle mich wie kurz vorm
Explodieren,
wie eine Bombe am Vibrieren.
So geht’s mir nur, wenn ich an
dich denke,
wenn ich bei dir bin -
dann ist es wirklich schön.
(Mathis Albrecht,16)
Wolke 7
Wenn ich verliebt bin,
ist das Leben für mich einfach
wunderschön.
Ich schwebe auf Wolke Sieben
und ich bin einfach glücklich,
so glücklich, wie nie zuvor in
meinem traurigen Leben.
Wenn ich verliebt bin,
sabble ich blödes Zeug
und achte nicht auf meine
Mitmenschen,
vergesse die Umwelt.
Wenn ich verliebt bin,
vergesse ich Wichtiges,
meine besten Freunde.
Was mir auf diesem grässlichen
Planeten passiert ist?
Ich habe mich verliebt.
Ich und die Schmetterlinge in
meinem Bauch finden keine Ruhe.
Denn ich bin verliebt.
Ich brauche ihn nur zu sehen
und es fängt an,
dieses schöne Gefühl, verliebt
zu sein.
(Marina Haßmann,16)
Ich bin verliebt
Wenn ich auf Wolke Sieben
schwebe.
Ich bin dann so glücklich,
dass ich meist nur dummes Zeug sabble,
nicht auf meine Mitmenschen
achte, meine besten Freunde im Stich lasse
und die Natur vergesse.
Es kribbelt bei mir im Bauch
und ich finde keine Ruhe.
Auf diesem Planeten gibt es
für mich nichts schöneres, als verliebt zu sein.
(Janina Jürgens, 16)
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