Offene Ganztagsschule

 

 

 

 

Konzepte und Programm

 

Stand: 01.02.2010

 

 



 

 

 

 

 


 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1             Grundsätzliche Aussagen

        Entwicklung der Schule

        Situation im Schuljahr 2009/2010

        Das Leitbild der Haupt- und Realschule Wiefelstede

        Das Konzept der Dokumentation

 

  1.       Der Ganztagsunterricht

        Allgemeine Bedingungen und Zielsetzungen

        Verpflichtendes Programm

        Freizeitangebote

        Hausaufgabenbetreuung

        Berufsorientierende Angebote

        Förderunterricht

        Mittagessen

        Kiosk / Schulverpflegung

 

  1.       Regelcharta / Schulordnung

 

  1.       Zusammenarbeit mit Partnern

        Partnerschulen

        Betriebe, öffentliche Einrichtungen

        Eltern

        Schulträger

 

  1.       Das Integrationskonzept

 

  1.       Medienkonzept

6.1       Medienerziehung

6.2       Ausstattung mit Computern in der HRS Wiefelstede

6.3       Einsatz der „Neuen Medien“

6.4       Fortschreibung des Medienangebotes in der HRS

 

  1.       Arbeitsbereich „Soziales Lernen“ / Präventionskonzept

 

  1.       Beratung in der Schule

        Sozialpädagogin

        Beratungslehrer

        SV-Beratungskräfte

 

  1.       Qualitätsentwicklung

        Jahrgangsarbeit

        Steuergruppe

        Fortbildung der Lehrkräfte

        Beratung der Lehrkräfte

        Evaluation

        Klasse mit vertiefter Berufsorientierung

 

  1.       Förderkonzept

        Fördermaßnahmen im Rahmen des Kernunterrichts

        Förderung im Rahmen des Ganztagsangebots

        Neues Förderprojekt

        Hausaufgabenbetreuung

 

  1.       Vertretungsregelung

 

  1.       Methodenkonzept

 

  1.       Zusammenfassung aktueller pädagogischer Zielsetzungen

 

  1.       Anhang: Fachspezifische Aussagen zu den 5 Fachbereichen

 

 

 

  1.      Grundsätzliche Aussagen

 

             Entwicklung der Schule

Die Haupt- und Realschule Wiefelstede entwickelte sich nach dem     2. Weltkrieg aus der evangelischen Volksschule Wiefelstede. Seit Anfang der 70er Jahre entstand in der Gemeinde eine differenzierte Schulstruktur mit den selbstständigen Schulformen zweier Grundschulen, der Orientierungsstufe für die Jahrgänge 5 und 6 und der darauf aufbauenden Haupt- und Realschule mit ihren jeweiligen Bildungsaufträgen. Die heutige Schule für die Jahrgänge 5-10 weiß sich in dieser Tradition ihren Partnerschulen in besonderer Weise verpflichtet. Sie versucht in enger Kooperation mit den Partnern den Bildungsweg ihrer Schüler möglichst erfolgreich zu gestalten.

In der pädagogischen Arbeit der beiden Schulformen, der Hauptschule und der Realschule, versteht sich diese Schule als eine Einheit, in der integrative Elemente im Schulleben, aber auch im Unterricht so weit wie möglich gefördert und realisiert werden.


Einige heutige Ausprägungen der pädagogischen Arbeit vor Ort sind in der Schulentwicklung der letzten zwei Jahrzehnte begründet.

Die Schule  bewarb sich mit einem eigenen Konzept „Schule in der Region“ im Jahr 1998 um die Anerkennung als Expo-Schule anlässlich der Weltausstellung in Hannover.

Von 2001 bis 2006 arbeitete sie in dem Projekt „SINUS“ der Bund-Länder-Kommission als niedersächsische Pilotschule an der Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts mit.

 

Seit 1980 gibt es an der Schule das kontinuierliche Projekt „Schulabschluss“, bei dem die Abschlussklassen ein aufwendiges Programm erstellen und im Rahmen ihrer Verabschiedung vor der Öffentlichkeit und der Elternschaft präsentieren.

 

Seit 2005 ist die Haupt- und Realschule Wiefelstede eine offene Ganztagsschule. Mit vielfältigen Freizeitangeboten für alle Jahrgänge, mit berufsorientierenden Arbeitsgemeinschaften und einem differenzierten Förderprogramm möchte die Schule ein breit gefächertes Bildungsangebot für den gesamten Schultag realisieren.

 

Die Erfahrungen aus der bisherigen pädagogischen Arbeit haben Eingang gefunden in dem Leitbild der Schule, das in den Schuljahren 2004/05 sowie 2005/06 in der Zusammenarbeit der schulischen Gremien erarbeitet wurde. Es benennt wesentliche Schwerpunkte der schulischen Arbeit vor Ort und die vereinbarten Zielsetzungen. 

 

             Situation im Schuljahr 2009/2010

Die Haupt- und Realschule Wiefelstede hat im Schuljahr 2009/2010

590 Schülerinnen und Schüler. Der durchgängig dreizügige Realschulzweig hat Klassengrößen von etwa 23 – 27 Schülern. Der Hauptschulzweig ist vom 8. Jahrgang an zweizügig mit ebenfalls 2 Klassen im 10. Jahrgang, der 5. – 7. Jahrgang ist einzügig. Die Klassenstärke beträgt 15 – 20 Schüler.

Die 45 Lehrkräfte ermöglichen bei einer nahezu hundertprozentigen Unterrichtsversorgung, dass die 27 Klassen weitgehend den nach der Stundentafel vorgesehenen Unterricht erhalten können.


 

 

        Das Leitbild der Haupt- und Realschule Wiefelstede

 

 

 

Wir bieten allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 – 10 aus der Gemeinde Wiefelstede die Schulformen der Hauptschule und der Realschule unter dem Dach einer gemeinsamen Schule an.
In unserem Leitbild legen wir die Grundsätze fest, an denen sich alle an der Schule Beteiligten in ihrer Arbeit orientieren.
Auf der Grundlage des Niedersächsischen Schulgesetzes wollen wir die Schülerinnen und Schüler zu demokratisch denkenden und handelnden, selbstbewussten und toleranten Menschen erziehen, die für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg mit einem soliden Allgemeinwissen ausgestattet sind.

 

 

 

 

Diese Grundsätze bestimmen unsere Arbeit:

 

 

 

Welt von morgen.

 

 

ihren Voraussetzungen und Möglichkeiten.

 

 

 

Schulträger.

 

 

 

 

Bestandteil der Arbeit.

 

 

 

 

           Das Konzept der Dokumentation

Das vorliegende Programm enthält die wesentlichen Konzeptionen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Schule. Es basiert auf dem NSchG,   dem Leitbild der Schule und den Beschlüssen der zuständigen Gremien.

 

Bei einigen der hier vorgestellten Konzeptionen war es notwendig, die sehr detailliert vorliegenden Beschreibungen in einer Kurzfassung zusammenzustellen. Wichtig ist  der Schule, dass Eltern, Schüler und alle mit der Schule zusammen arbeitenden Gremien ein umfassendes Gesamtbild von den Zielen und dem pädagogischen Konzept der Schule erhalten.

 

Vor allem Schüler und ihre Eltern sollen wissen, was sie von dieser Schule erwarten, was sie auch bei einer unzureichenden Umsetzung anmahnen können. Sie sollen bei einer anstehenden Wahlentscheidung über die zukünftige Schule das spezifische Profil der Haupt- und Realschule erkennen können.

 

Die Schule wird nach Kräften bemüht sein, die vorgestellten Konzeptionen im Interesse der ihr anvertrauten Schüler erfolgreich umzusetzen.

 

Sie wird dabei immer auf den konstruktiven, kritischen Dialog mit ihren Partnern angewiesen sein und ihn unterstützen.

 

 

  1.    Der Ganztagsunterricht

 

          Allgemeine Bedingungen und Zielsetzungen

Seit Beginn des Schuljahrs 2007/2008 kann die Haupt- und Realschule Wiefelstede ein Ganztagsangebot mit Mittagspause und Mittagessen in dafür geeigneten Räumlichkeiten anbieten.

Sie erhält seit diesem Zeitpunkt ein zusätzliches Kontingent an Lehrerstunden, das teilweise kapitalisiert wurde.

Mit Hilfe der Kooperationspartner möchte die Schule ein breit gefächertes Ganztagsangebot vorhalten, das ein ganzheitliches Lernen miteinander ermöglicht.

Ergänzende und unterstützende Lernangebote, ein vielfältiges, freitzeitorientiertes Programm sowie Projekte an außerschulischen Lernorten sollen die Begabungen und Interessen der Schüler wecken und fördern. Besonders wichtig ist der Schule das soziale Lernen in diesem Bereich, wo Schüler miteinander und füreinander arbeiten bzw. wo sie freie Zeit gemeinsam gestalten.

Ziel der Schule ist es zu erreichen, dass für die Schüler das Nachmittagsangebot zu einem integrativen Bestandteil ihres Schulalltags wird.

 

          Verpflichtendes Programm

Aus vorrangig pädagogischen Erwägungen hat die Gesamtkonferenz beschlossen, dass jeweils ein Pflicht-WPK des 9. und 10. Jahrgangs der Realschule als Nachmittagsunterricht stattfindet. Eine Erweiterung dieses Pflichtbereichs auf die Hauptschule bzw. weitere Jahrgänge wird geprüft.

 

         Freizeitangebote

In Zusammenarbeit mit dem aktiv-fitness-center, dem Sportverein, der DLRG und weiteren Trägern wird ein breites Sportangebot vorgehalten.

Die Jugendpflege der Gemeinde Wiefelstede hat weitere Freizeitinteressen der Schüler im Angebot.

Kontinuierliche Schülerbefragungen sollen Schülerinteressen und –erwartungen ermitteln.

 

 

 

         Hausaufgabenbetreuung

Von montags bis donnerstags gibt es für die Schüler und Schülerinnen ein Angebot zur Anfertigung der Hausaufgaben unter Anleitung. Eine Helfergruppe von Schülern der Abschlussklassen begleitet die Maßnahme.

 

          Berufsorientierende Angebote

Für Schülerinnen und Schüler mit starken handwerklich-technischen    Interessen werden Arbeitsgemeinschaften mit außerschulischen Übungsleitern angeboten, in denen praktisches Arbeiten mit technischen Geräten im Mittelpunkt steht.

 

          Förderunterricht

Die Möglichkeiten des Nachmittagsunterrichts stehen im Zentrum des   Förderkonzepts der Haupt- und Realschule Wiefelstede. Neben den vielfältigen Stützungsmaßnahmen sollen auch Angebote für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gemacht werden, die ihnen die angestrebten Qualifikationen ermöglichen.

 

          Mittagessen

Das gemeinsame Mittagessen soll fester Bestandteil des Schultages werden. Die Schule bemüht sich, ein kostengünstiges, attraktives Essensangebot zu realisieren. Mit Hilfe von Sonderaktionen wie Eltern-Schüler-Essen soll die Akzeptanz dieses Angebots erhöht und stabilisiert werden.

Schüler aus einkommensschwachen Familien erhalten das Mittagessen durch Unterstützung des Landes Niedersachsen und des Schulträgers kostenfrei.

 

          Kiosk /Schulverpflegung

Eine Schülerfirma des 8. Jahrgangs der Hauptschule betreibt unter Anleitung den Schulkiosk. Eine stärkere Verschränkung von Kiosk- und Mittagsangebot ist vorgesehen.

 

3.      Regelcharta / Schulordnung

Die wesentlichen Regeln des Zusammenlebens in der Schule sind in der   Schulordnung zusammengestellt. Sie bilden die Grundlage des einzufordernden Ordnungsrahmens.

 

Priorität haben in allen Angelegenheiten dieser pädagogischen Arbeit der Lehrkräfte die Information, das einübende Handeln gemeinsam mit den Schülern und das eigene positive Verhalten der Lehrkräfte.

 

Um ein möglichst regelkonformes Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu erreichen, erhalten die Klassenlehrer verbindlich diese Aufträge:

                       

-          bei Eingangsklassen: Ausführliche Information und Besprechung der Schulordnung

 

-          Information der Eltern über wesentliche Regeln und den Maßnahmenkatalog bei Regelverletzungen zu Beginn des 5. und 8. Schuljahrs (Kenntnisnahme durch Unterschrift)

 

-          zu Beginn jedes Schuljahrs: Kurze Erinnerung (Büchereibesuch, Aufenthalt im Gebäude)

 

-          zu Beginn jedes Schuljahrs: Waffenerlass

 

-          bei besonderen Witterungssituationen:

Unterrichtung über Regeln und notwendiges Verhalten

 

            -     Verhalten bei Alarm

 

Parallel zu diesen Informationsaufgaben wird eine präventive pädagogische Arbeit entsprechend den schulischen Vorgaben geleistet.

 

 

 

Auf folgende Regelverletzungen reagiert die Schule verbindlich mit einem Katalog von Sanktionen und Strafmaßnahmen:

 

1)    körperliche Gewaltaktivitäten

2)    Zerstörung/Beschädigung von Schul-/Schülereigentum

3)    Rauchen, Drogenkonsum

4)    Diebstahl

5)    Unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes

6)    Missbrauch elektronischer Medien

7)    Spucken

 

 

Zuständigkeiten:

 

Für die Bearbeitung von o.g. Vorkommnissen im Unterricht ist der jeweilige Fachlehrer zuständig. Er bearbeitet die Angelegenheit und informiert, falls notwendig, den Klassenlehrer. Sie vereinbaren die Elterninformation und die vorzusehende Erziehungsmaßnahme.

Bei Fehlverhalten der Arten 1), 2),  3 ),  4 ),  5) wird durch die Verwaltung bzw. den Klassenlehrer eine Eintragung in die „rote Karte“ vorgenommen .

 

Sollte der Klassenlehrer/Fachlehrer nach eigener Einschätzung die Einberufung einer Klassenkonferenz wegen der Verhängung einer Erziehungsmaßnahme/ Ordnungsmaßnahme für notwendig erachten, so benachrichtigt er den Schulleiter.

Dieser beauftragt eine Lehrkraft mit der Erhebung des Sachverhalts. Nach Prüfung der Unterlagen und einer Anhörung der Beteiligten entscheidet der Schulleiter dann über die Einberufung einer Konferenz.

 

Um für die gesamte Schule eine gewisse Gleichbehandlung der Schüler, eine Transparenz bei den Erziehungs-/Strafmaßnahmen und damit eine Glaubwürdigkeit des pädagogischen Handelns zu erreichen, ist hier ein Regelmaßnahmenkatalog genannt, den die Lehrkräfte einhalten sollen.

 

Unerlaubtes Verlassen

des Schulgeländes                                      - Elterninfo

            - Schulordnung abschreiben oder

- Zusatzstunde

 

 

 

Rauchen                                                       - Elterninfo

- Zusatzstunde: Raucherbroschüre

   bearbeiten

 

 

2maliges Rauchen (im Schuljahr)                         - Ausschluss vom Unterricht am

  jeweiligen Tag

- Elterninfo mit Hinweis über Gefährdung

- Zusatzstunde mit spezifischer  

  Aufgabenstellung

                                  

 

 

3maliges Rauchen (im Schuljahr)             - Elterninfo

- Klassenkonferenz

  mit Erziehungs- o. Ordnungsmaßnahme

 

 

Gewaltaktivitäten                                         - Erziehungsmaßnahme ggf. Ausschluss

   vom Unterricht am jeweiligen Tag

                                                                                  - Elterninfo

                                                                                  - ggf. Anzeige oder/und

                                                                                    Klassenkonferenz

 

 

Missbrauch elektronischer                        - Einzug des Gerätes

Geräte                                                                       - Übergabe an die

  Erziehungsberechtigten

                                                                                  - Erziehungsmaßnahme

 

 

Zerstörung                                                   - Wiedergutmachung

                                                                                  - Elterninfo

                                                                                  - Erziehungsmaßnahme

                                                                                  - ggf. Anzeige

 

 

Diebstahl                                                      - Erziehungsmaßnahme

                                                                                  - Elterninfo

                                                                                  - ggf. Anzeige

 

 

Spucken                                                       - Elterninformation

                                                                                  - 5€ Reinigungsgebühr

 

In den Zeugniskonferenzen kann auf Antrag des Klassenlehrers bei einer Häufung von Eintragungen in die rote Karte (ab dreimal) eine Abwertung der Note im Sozialverhalten beantragt werden.

 

 

 

Wichtig bei allen Maßnahmen: eine möglichst zeitnahe Bearbeitung.

 

Um das Regelverhalten der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern und um einen möglichst konfliktarmen Alltag zu ermöglichen, ist es notwendig, dass alle Lehrkräfte in gleicher Weise aktiv die Einhaltung der Regeln kontrollieren und bei Missachtung einschreiten.

 


 

Haupt- und Realschule Wiefelstede                             Januar 2010

Schulordnung  

Unsere Schule ist ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lernens.

Das Zusammenleben dieser Gemeinschaft erfordert Rücksichtnahme und das Einhalten bestimmter Regeln. Folgende Ordnung gilt für diese Schule:

 


 
  1. Schulweg und Schulbeginn

                Die Schüler kommen frühestens 15 und spätestens 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn auf dem Schulgelände an.

Fahrräder und Mofas müssen verkehrssicher sein und im Fahrradstellbereich abgeschlossen werden. Das Befahren des Pausengeländes mit Fahrrädern oder Mofas ist während der Pausenzeiten nicht gestattet. Bei der Anfahrt zu den Fahrradständern bzw. bei der Abfahrt nach Schulschluss ist auf Fußgänger Rücksicht zu nehmen.

 

  1. Pausen und Aufsicht

            Die Pausenzeiten:

1.       Pause  08:55 – 09:15 Uhr

2.       Pause 10:45 – 11:15 Uhr

3.       Pause 12:00 – 12:05 Uhr

            Zu diesen Zeiten und zur Frühaufsicht (07:10 –07:25 Uhr und 07:55 – 08:10 Uhr) wird auf den Pausenhöfen und im Gebäude durch Lehrer Aufsicht geführt.

            Bei Unfällen, Streitigkeiten und dergleichen  wenden sich die Schüler an den nächst erreichbaren Lehrer.

            Schüler dürfen sich während der Pausen nur innerhalb des festgelegten Pausengeländes aufhalten. Der Bereich vor dem Jugendhaus gehört nicht zum Schulhofbereich.

Der Besuch der Bücherei wird durch eine besondere Ordnung geregelt.

            Als allgemeiner Aufenthaltsbereich während der  Pausen steht den Schülern das Pausengelände auf dem Hof zur Verfügung.

Im Winterhalbjahr kann auch das Erdgeschoss des Hauptgebäudes genutzt werden.

Bei extrem schlechtem Wetter sind im Gebäude I die beiden Obergeschosse sowie im Gebäude II jeweils die Erdgeschosse für den Aufenthalt freigegeben.

Es ertönt ein besonderes Gongzeichen für die Regenpause.

Der Aufenthalt auf den Treppen ist nicht gestattet.

Lauf- und Ballspiele sind im Gebäude nicht erlaubt.

            Das Forum steht während der beiden großen Pausen für das Schülerfrühstück zur Verfügung. Am Ende der Pausen werden Stühle und Tische wieder ordentlich zusammengestellt.

            Für den 9. und 10. Jahrgang steht in der großen Pause das Jugendhaus als Aufenthaltsbereich zur Verfügung.

            Auf dem Schulhof sind Spiele, durch die andere  gefährdet   werden,   nicht   erlaubt (z. B. Werfen von Schneebällen oder Eicheln). Fußball darf nur mit kleinen Bällen gespielt werden. 

            Auf dem Schulgelände ist das Spucken, auch das Ausspucken von Kaugummi, untersagt. Bei Nichtbeachtung ist eine Reinigungsgebühr zu entrichten.

            Klassen, die in den Pausen das Gebäude wechseln müssen, dürfen ihre Taschen im jeweiligen Eingangsbereich abstellen.

            Nach dem Gong zum Pausenende gehen die Schüler zu ihren Unterrichtsräumen und warten dort auf den Lehrer. Ist nach fünf Minuten der für den Unterricht vorgesehene Lehrer noch nicht dort, so erkundigt sich der Klassensprecher im Sekretariat.

            Mäntel und Jacken gehören während der Unterrichtszeit an die Garderobe. Wertsachen dürfen dort nicht aufbewahrt werden.

            Schüler und Lehrer haben darauf zu achten, dass Abfälle aller Art in die Papierkörbe oder Mülltonnen geworfen werden. Wiederverwertbare bzw. kompostierbare      Abfälle   sind   an    den

       dafür vorgesehenen Stellen zu deponieren.

            Die Unterrichtsräume, auch die Fach- und Sporträume, werden geordnet verlassen.

Dazu gehört: Tafeln wischen, Stühle ordnen, Licht ausschalten. Die Räume werden von den Lehrern zu den Pausen verschlossen.

2.15                Die Mittagspause von 12:50-13:30 Uhr verbringen Schüler mit Nachmittagsunterricht in den dafür vorgesehenen Räumen im EG des Gebäudes I.

 

      3.      Schulleben

3.1    Bei Alarm sind die Fluchtwege gemäß den

ausgehängten  Fluchtplänen  zu  benutzen.

3.2    Das Mitbringen von Waffen  jeglicher Art

ist verboten.

3.3    Das   Mitbringen   und   der   Konsum  von

Alkohol, Drogen und Zigaretten sind streng untersagt.

3.4    Handys  und elektronische Speichermedien müssen  während  des Unterrichts ausgeschaltet sein. Die missbräuchliche Nutzung dieser Geräte wird mit dem sofortigen Entzug geahndet.

 

4.    Unterrichtsschluss

4.1 Nach Unterrichtsschluss   lassen  die Lehrer

alle Stühle  hochstellen.   Die   Räume  und    das  Mobiliar  sind  von  Abfällen  zu reini-  gen.   Die   Fenster   müssen    geschlossen   sein, die   Vorhänge   geöffnet   werden.

4.2  Die Schülerinnen und Schüler verlassen unmittelbar nach Unterrichtsschluss das Schulgelände und treten den Heimweg an.


 

4.   Zusammenarbeit mit Partnern

 

4.1 Partnerschulen

 

4.1.1 Grundschule Wiefelstede/Grundschule Metjendorf

·         Die Kooperation der Lehrkräfte mit den Partnerschulen erfolgt im Rahmen der Fachbereichsarbeit sowie durch die Jahrgangskonferenzen

·         In einer gemeinsamen Dienstbesprechung der aufnehmenden und abgebenden Klassenlehrer werden die neuen 5. Klassen zusammengestellt

·         An einem Schnuppertag lernen die Schüler des 4. Jahrgangs ihre neue Schule kennen

·         Die Haupt- und Realschule stellt den Erziehungsberechtigten der Grundschüler in Info-Veranstaltungen die Arbeit der Haupt- und Realschule Wiefelstede vor

 

4.1.2  Im Rahmen der Kooperation zwischen der Förderschule Am Voßbarg

    und der Haupt- und Realschule Wiefelstede werden geeignete

    Schülerinnen und Schüler der Förderschule nach ihrem Schulabschluss

                in den 9. Jahrgang der Hauptschule aufgenommen, um hier einen

    Hauptschul-Abschluss zu erlangen.

 

      4.2     Die Haupt- und Realschule arbeitet eng mit den Betrieben der Region

    zusammen. Im Rahmen der zweijährlich stattfindenden

    Praktikumsausstellungen werden die kooperierenden Betriebe und ihr

    Ausbildungsangebot in geeigneter Weise vorgestellt.

 

      4.3     Eltern

    Die Elternschaft wird mehrmals im Laufe des Schuljahrs über schulische

                Angelegenheiten in einem Elternbrief informiert.

                 Die schulische Homepage präsentiert den Erziehungsberechtigten

     Wissenswertes über das Schulleben.

     Zweimal im Schuljahr werden Elternsprechtage angeboten.

     Die Arbeit des Fördervereins für die Haupt- und Realschule Wiefelstede 

     wird im Verlauf jedes Schuljahrs in geeigneter Weise präsentiert. Jeweils

     zum Schuljahresbeginn erfolgt in den neu gebildeten Klassen eine Werbe-

     maßnahme durch die Klassenlehrer und Vereinsmitglieder.

     

      4.4.    Schulträger

                Die Gemeinde Wiefelstede engagiert sich mit den zuständigen

     Ratsgremien und der Verwaltung in hohem Maße für „ihre“ Schule.

     Die Schule informiert im Rahmen ihres Fachunterrichts über die politische

     Arbeit in einer Kommune und über die Funktion der kommunalen

     Verwaltung.

     Die Schulleitung sorgt durch eine kontinuierliche Information des

     Schulträgers über die Arbeit der Schule für die Grundlage einer vertrauensvollen

     Zusammenarbeit.

 

5.   Das Integrationskonzept

   

  Einordnung eines Gliedes/einer Gruppe in ein Ganzes/ dynamischer Prozess

  der gegenseitigen Akzeptanz und Wertschätzung.

 

    Integration:

1.    Schüler/Schülerinnen der 5. Jahrgänge

2.    Kinder ausländischer Herkunft mit besonderem soziokulturellen/religiösen Hintergrund

3.    „Quereinsteiger“/Zuzug

4.    behinderte Schüler

5.    Lehrkräfte/Referendare/Übungsleiter/Studenten

 

Unser Ziel ist es, für alle Beteiligten akzeptable Formen des schulischen Lebens zu entwickeln und dabei ein gegenseitiges Verstehen, Wertschätzen und Tolerieren zu erfahren.

 

A.   Integration im schulischen Alltag

 

1.    Schülerinnen des 5. Jahrgangs

·         Schnuppertag an der neuen Schule Mitte des 4. Schuljahrs

·         Gemeinsame Veranstaltung der Schülerinnen und Schüler und Eltern (Begrüßungsfest)

·         Einführungswoche/soziales Training

·         Patenschaftsprogramm 5. Jahrgang/9. Jahrgang

 

2.    Kinder ausländischer Herkunft

·         Hilfe beim Spracherwerb durch Mitschüler/innen (evtl. auch gleichsprachige) und differenzierende Maßnahmen im Unterricht

(Arbeitsmaterialien: Deutsch als Fremdsprache)

·         Patenschaften durch Mitschüler

·         Informationen über die Religionen/das Herkunftsland im Unterricht

 

3.    „Quereinsteiger“/Zuzug/Wiederholer

·         Die Klassenlehrer/innen des aufnehmenden Jahrgangs werden über den Neuzugang informiert und beraten im Vorfeld über die Zuweisung des Kindes.

·         Begrüßungsschreiben: neu aufgenommene Schülerinnen und Schüler erhalten mit der Anmeldung ein Begrüßungsschreiben mit den notwendigen Informationen zur Schule.

·         Aufnahme von Schülerinnen der Förderschule „Am Voßbarg“ in den 9. Jahrgang der Hauptschule:

Schnupperwoche/begleitende Förderung in der Zusammenarbeit der beteiligten Lehrkräfte beider Schulen

 

4.    Behinderte Kinder

·         Behindertengerechte Ausstattung des Klassenraums und des Gebäudes

·         Ggf. zusätzliche Qualifizierung der Lehrkräfte durch Fortbildung im notwendigen Umfang

·         Beachtung des Nachteilsausgleichs durch die Lehrkräfte

 

5.    Lehrer / Referendare / Studenten / Übungsleiter

·         Begrüßungsschreiben: die Mitarbeiter erhalten ein schulisches Begrüßungsschreiben mit allen notwendigen Infos zur Schule.

·         Vorstellung und Begrüßung durch Schulleitung

·         Betreuung durch geeignete Lehrkräfte

(Absprache Schulleitung/Fachbereichsleitung)

 

B.   Integration durch besondere Aktivitäten

·         Klassenfahrten, gemeinsame Unternehmungen

·         Weihnachtsfeier

·         Sportliche Wettkämpfe

·         Projekte

 

Individuelle Hilfestellung bei Integrationsproblemen durch

- Beratungslehrer

- Sozialpädagogin

- Familienberatungsstelle/Jugendamt

-Gemeindejugendpflege

 

 

 

 

6.    Medienkonzept

 

 

6.1  Medienerziehung soll unsere Schülerinnen und Schüler zum sinnvollen Umgang mit allen Medien erziehen. Auch der Umgang mit ICQ, Schülervz und anderen Communities ist ein wichtiger Bestandteil der Medienerziehung und der Prävention. Konflikte und Probleme in der Schülerkommunikation werden auch im Bereich des „Sozialen Lernens“ thematisiert.

Nicht nur die Informatikkurse und die Arbeitsgemeinschaften in diesem Bereich, sondern der Unterricht in allen Fächern muss zur Stärkung der Medienkompetenz beitragen. Hervorzuheben ist der Umgang mit den Printmedien , Film und Fernsehen. In der Medienarbeit ist die Information der Eltern besonders dringlich. Deshalb finden Informationsveranstaltungen für die Eltern zu diesem Themenbereich statt.

 

 

    6.2 Ausstattung mit Computern in der HS/RS Wiefelstede:

Die HRS Wiefelstede verfügt über 3 voll ausgestattete Computerräume zur Arbeit mit Schulklassen. Ein Computerraum steht der HRS nur an vier Tagen zur Verfügung. An  einem weiteren Tag wird der Raum von der BBS Rostrup benutzt, die hier z.Z. zwei Klassen ausgelagert hat. Für den Nachmittagsbereich und für freie Arbeitsphasen steht ein weiterer Computerraum zur Verfügung.

Weitere PCs finden sich in den Klassenräumen und in fast allen Fachräumen.

 

 

6.2  Einsatz der „Neuen Medien“

ü  Computerführerschein im 6. und 8. Jahrgang                                                       In dem Stundenplan der Klassen 6 und 8 wird jeweils eine Wochenstunde als Grundlagenkurs für Schülerinnen und Schüler ausgewiesen.

ü  WPK’s in den Jahrgangsstufen 7, 9 und 10.

ü  Klassenunterricht in den verschiedenen Fächern

ü  Abschlusszeitung

ü  Homepage der Schule

ü  Berufswahlvorbereitung und Bewerbungstraining

ü  Photovoltaik-Anlage

ü  Schülerfirmen

 

 

6.3  Fortschreibung des Medienangebotes in der HRS

Betrachtet man die europäische Schulbildung, ist festzustellen, dass herkömmliche Medien wie „Tafel und Kreide“ immer mehr aus den Klassenräumen verschwinden. Sie werden durch multimediale Boards ersetzt, mit denen im Unterricht interaktiv mit Schülerinnen und Schülern gearbeitet werden kann. Die Schulbuchverlage haben einen großen Pool von Software für den Unterricht entwickelt, die auf diesen Boards moderne und effektive methodische Möglichkeiten bieten. Die HRS Wiefelstede wird im Schuljahr 2009/2010 in diese Technologie einsteigen und das Unterrichtsprogramm erweitern.

 

 

 

 

 

 

 

 

7.    Arbeitsbereich „Soziales Lernen“ / Präventionskonzept          

                              

„ Alle an Schule Beteiligten (Lehrkräfte, Jugendliche und Eltern) sollen zu einem positiven Sozialklima in der Schule beitragen“;[1]. Prävention und Soziales Lernen in unserem schulischen Rahmen soll nicht nur Gewalt und Sucht verhindern, sondern vor allem auch von dem „Prinzip der Gestaltung sozialer Zusammenhänge“[2]  geleitet sein. Alle Bereiche der Schule sollen zu einem guten Lernklima beitragen.

Der Prinzip, „Soziales Lernen“  ist nachhaltig im Unterricht und Schulleben zu verankern. Die Grundlage dieser Arbeit bilden in ausführlicher Form das Präventionskonzept der Gemeinde Wiefelstede, welches in enger Zusammenarbeit mit der Schule entstanden ist, das Beratungskonzept, das Buddy-Prinzip, die Unterrichtseinheiten zum Sozialen Lernen, die verbindlich in den Jahrgangskonferenzen festgelegt werden, das Programm: „Erwachsen werden“ von „Lions-Quest“ und die Zusammenarbeit mit dem Sign-Projekt.

In allen Unterrichtsaktivitäten, allen Projekten des Schullebens und bei allen schulischen Konflikten sollen soziale Lernziele eine wesentliche Rolle spielen.

 

          Schulische Projekte und Unterrichtseinheiten zur Prävention und zum Bereich des 

          sozialen Lernens an der HRS Wiefelstede:

 

 

·         Busbetreuer
In jedem Schuljahr werden Schülerinnen und Schüler darin ausgebildet, im Schulbus dazu beizutragen, dass Konflikte nicht eskalieren. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich regelmäßig mit der Sozialpädagogin zu einem Coaching. Es werden an Hand einzelner Fallbeispiele Überlegungen angestellt, wie sich Busbetreuer effektiv im Sinne ihrer selbst gewählten Aufgaben verhalten können. Die Ausbildung wird von Trainern übernommen, die im Umgang mit Coolness – Training und Konfliktschlichtung erfahren sind.

 

·         Schulsanitätsdienst
Der Schulsanitätsdienst hat sich die Aufgabe gestellt, Schülerinnen und Schüler zu betreuen, die im Unterrichtsalltag gesundheitliche Probleme haben. In „Erster Hilfe“ werden sie vom DRK ausgebildet und auf ihre Arbeit vorbereitet.

 

·         Streitschlichter

Die Streitschlichterinnen der HRS Wiefelstede werden vom Beratungslehrer und der Sozialpädagogin der Schule ausgebildet und betreut. Sie haben ein eigenes Büro und sind überwiegend für den 5. - 8. Jahrgang zuständig. Neue Streitschlichter müssen sich schriftlich bewerben und werden dann zu einem  Team zusammengestellt. Die Streitschlichter sind ein anerkanntes Buddy-Projekt unserer Schule. Dieses Projekt musste im Schuljahr 2009/2010 wegen des fehlenden Schülerinteresses ausgesetzt werden.

 

·         Patenschaften

                  Ebenfalls ein Buddy-Projekt ist das im Jahr 2006  erstmals praktizierte

                  Patenkonzept. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen übernehmen  

                  Patenschaften für die neuen 5. Klassen und versuchen ihnen den Einstieg in die

                  HRS möglichst leicht und angstfrei zu gestalten. Die Paten werden von ihren

                  Klassenlehrern vorbereitet und bei besonderen gemeinsamen Aktionen im

                  Schuljahr betreut.

 

·         Jugendhaus
Die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen haben die Möglichkeit, im Jugendhaus der Gemeindejugendpflege ihre Pausen in ruhiger und angenehmer Atmosphäre zu verbringen. Die Ausgabe von Tee, Kaffee und kalten Getränken erfolgt in Selbstorganisation. Kleine Teams bereiten die Pause vor und sind auch für das Aufräumen zuständig. Es gibt eine begleitende Aufsicht, die aber nur eingreift, wenn die Jugendhaus-Teams nicht allein zurechtkommen.

 

 

 

·         Kunst-Projekte
Die Kunstgruppen des WPK - Bereichs arbeiten beständig an der Verschönerung der Schule, vor allem mit Wandreliefs, Wandbildern, Ausstellungen in den Schulfluren und Sonderausstellungen mit Kunstfiguren, die auch bei Veranstaltungen zur dekorativen Ausgestaltung genutzt werden können. Ein Teil der Ausstellungsstücke wird auch an außerschulische Gruppen verliehen.

 

 

 

·         Begrüßungsfest
Zur Einführung in die neue Schule gestalten die 6. Klassen mit ihren Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen ein Begrüßungsfest für die Eltern und Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen. Das Begrüßungsfest erleichtert die Integration und das Kennenlernen der Schule. Eltern können so Kontakt untereinander aufnehmen. Neben der Vorstellung einiger wichtiger Projekte an unserer Schule stellen sich auch die Schulleitung sowie die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer vor. Das Begrüßungsfest wird von der Schulband und Schultheatergruppen begleitet.

 

 

 

·         Abschlussprojekt
Das Abschlussprojekt gehört zu den ältesten Einrichtungen der HRS Wiefelstede. Seit 1980 verabschieden sich Schüler von ihren Lehrern auf unterhaltsame Weise.  In vielen Projektgruppen (Theater, Band, Bühnengestaltung, Bühnentechnik, Abschlusszeitung, Cafeteria, Zeugnismappen, Abschlussgag) arbeiten alle Abschlussschülerinnen und – schüler an diesem letzten Schulprojekt mit.

 

 

 

·         Kletterwand
An einer Turnhallenwand befindet sich, überwiegend für die jüngeren Schüler und Schülerinnen, eine fest installierte Kletterwand, die die Möglichkeit bietet, sich in den Pausen, aber auch in der Freizeit einen körperlichen Ausgleich zu verschaffen.

 

 

 

·         Hokisa
„Home for Kids in South Africa“ ist ein Projekt von Lutz van Dijk, einem niederländischen Jugend- und Sachbuchautor. Hokisa hat ein Heim errichtet für von HIV und Aids betroffene Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern durch die Krankheit verloren haben. Es liegt in einem Township in der Nähe von Kapstadt. Über den Kontakt, u.a. durch Lesungen von Lutz van Dijk in unserer Schule, ist die Unterstützung des Projekts in Südafrika in das Schulprogramm aufgenommen worden.
Mit dem Erlös von drei Sponsorenläufen  konnte viel dazu beigetragen werden, dass ein weiteres Kinderhaus für Hokisa gebaut werden konnte.
Das Jugendbuch “Township Blues“ ist fester Bestandteil des Deutschunterrichts der Hauptschule und des Englischunterrichts der Realschule.

 

 

 

 

 

·         Schüleraustausch mit Chocz
Zwischen der polnischen Schule in Chocz und der HRS Wiefelstede gibt es regelmäßige Kontakte. Einmal im Jahr fährt eine Gruppe aus Wiefelstede nach Chocz und im gleichen Jahr besucht eine Gruppe aus Chocz die Schule in der Partnergemeinde in Wiefelstede. Der Austausch dient der Völkerverständigung in Europa und dem Abbau von Vorurteilen. Besuche, u. a. im Konzentrationslager Ausschwitz, sollen die Schülerinnen und Schüler weniger anfällig für rechtsextremistische Ansichten machen.

 

 

·         Bikershop Wiefelstede
Der Bikershop ist eine Schülerfirma des 8. Jahrgangs der Haupt- und Realschule Wiefelstede, die sich mit der Reparatur und dem Verleih von Fahrrädern beschäftigt. Die „Angestellten“ und „Arbeiter“ der Schülerfirma übernehmen u. a. soziale Verantwortung, indem sie Schülerinnen und Schüler, die auf das Fahrrad angewiesen sind, im Schadensfall hilfreich zur Seite stehen.

 

 

·         Aktive Pause
Im Sommerhalbjahr gibt es einen Verleih von Spielgeräten zur aktiven Pausengestaltung. Diese Ausgabe von Spielgeräten und Bällen wird von Schülerinnen und Schülern übernommen, begleitet und angeleitet von einer  Betreuerin.

Im Winterhalbjahr gibt es im Lichthof ein Angebot für Brett- und Kartenspiele.

 

 

·         Musical – Fahrten
Zum festen Bestandteil des Angebots für die 9. Klassen gehört die Fahrt  zum Starlight – Express nach Bochum. Die 10. Klassen fahren in jedem Jahr nach Hamburg zum Musical „König der Löwen“. Die Musicals werden im Rahmen der Wahlpflichtkurse Musik vor- und nachbereitet.

 

 

·          Klassenfahrten

      Jeweils in einem der drei Schuljahre 5 – 7 oder 8 -10 nehmen Schülerinnen und

      Schüler an einer Klassenfahrt teil.

 

 

·         Weihnachtsfeier und Weihnachtsbasar
Im Dezember findet die Weihnachtsfeier der 5. -7. Klassen statt. Nach einer Bühnenshow mit Musik, Theater und Artistik veranstalten die Schülerinnen und Schüler einen Basar mit dem gleichzeitigen Verkauf von Kaffee und Kuchen. Mit dem Erlös werden förderungswürdige Projekte in der Gemeinde Wiefelstede unterstützt.

 

 

·         Schulband
Die Schulband ist fester Bestandteil des Schullebens der HRS Wiefelstede. Sie hat Auftrittsmöglichkeiten bei allen Schulveranstaltungen. Einmal im Jahr beteiligt sich die Schulband an der Ausgestaltung des Gemeindesängerfestes.

                  Die Bandmitglieder haben die Möglichkeit, in den Pausen und nach der

      Unterrichtszeit zu proben. Die Gruppe organisiert diese Proben selbstständig.

 

 

 

 

 

 

Prävention im Unterricht

Neben den Projekten, die die Ausgestaltung und die Förderung des Schullebens zum Ziel haben, findet Prävention auch im Unterricht statt. Die Jahrgangskonferenzen einigen sich auf die Unterrichtseinheiten, die jährlich durchgeführt werden müssen. Die Unterrichtseinheiten sind in die Jahrgangsplanungen aufzunehmen.

Unterrichtseinheiten zum „Sozialen Lernen“ und zur Prävention:

 

Thema

Fach

Klassenstufe

Zusammenleben verschiedener Kulturen

GSW

5

Den Körper verstehen und gesund erhalten

Biologie

5/6

Wachsen und erwachsen werden

Biologie

5/6

Ich über mich

Deutsch

7

Gemischte Gefühle

Deutsch

7

Träume und Konflikte

Religion

7/8

Gewalt im Alltag

GSW

7

Begegnungen mit dem Fremden

GSW

7

Kratzer im Lack

Deutsch

7

In sein – Out sein – Ich sein

Deutsch

8

Infektionskrankheiten

Biologie

9

Romeo und Julia

Deutsch (RS)

9

Township Blues

Deutsch (HS)

9

Township Blues

Englisch (RS)

10

Extremismus – auf der Suche nach Identität

GSW

10

 

 

 

 

 

Unterrichtsbausteine zum sozialen Lernen

 

Die Unterrichtsbausteine stammen aus den Materialien von "Sign" und "Lions – Quest". Viele Kolleginnen und Kollegen der HRS haben am Einführungsseminar von Lions-Quest teilgenommen. Ein großer Teil des Kollegiums hat von zwei Trainerinnen des Sign – Projekts eine Einführung in den Umgang mit den Materialien von Sign erhalten . Die grundsätzliche Aufteilung der Themen auf die einzelnen Jahrgänge folgt der Einteilung des Sign-Projekts.[3]  Die sozialen Bausteine sind das Pflichtprogramm für die aufgelisteten Jahrgänge. Darüber hinaus können alle Kolleginnen und Kollegen zusätzliches Material für ihren Unterricht heranziehen. Die sozialen Bausteine werden auf den Jahrgangskonferenzen diskutiert und für das laufende Schuljahr festgeschrieben.

 

Klasse 5:                   Kennenlernspiele

Regeln im Unterricht

                                   Zuhören

                                   Sitzordnung

                                   Konflikte und Konfliktlösungen

 

Klasse 6:                   Freizeitgestaltung als Thema im Unterricht

                                   Was denken andere über mich?

                                   Stärkung des Selbstvertrauens

 

Klasse 7:                   Diskussionsübungen

                                   Grenzen setzen

                                   Eigene Fähigkeiten vor der Klasse darstellen

                                   Was ist Gewalt?

                                   Gewalt in der Schule – was kann ich tun?

 

 

Klasse 8:                   Seele und Körper

                                   Neinsagen können

                                   Was ist Sucht?

                                   Verschiedene Süchte

Alltagsdroge Alkohol

Problembewältigungsmöglichkeiten

Suchtberatungsstellen

 

Klasse 9:                   Was ist Freundschaft?

                                   Konflikte unter Freunden

Sexualberatungsstellen

                                   Was ist Aids?

                                   Schutz vor Hepatitis

 

Klasse 10:                 Bewerbung für das Leben

                                   Ich bin 40. Lebenslauf …

                                   Lebensentwürfe

Rollenbilder: Traumfrau – Traummann

                                   Kooperation und Teamfähigkeit

 

8.    Beratung in der Schule

 

8.1 Sozialpädagogin

Die Beratungsarbeit der Schulsozialpädagogin bezieht sich zu einem großen Teil auf den Bereich der Hauptschule. Die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern im Übergang von der Schule zum Beruf bildet einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt. Der Bereich der Mädchenarbeit bildet einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit.

 

Die Sozialpädagogin ist verantwortlich für das Präventionsprojekt Busbetreuung und für die Unterstützung des Schulsanitätsdienstes. Sie ist Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche in Konflikt- bzw. Krisensituationen.

Die Sozialpädagogin ist eine der drei Verantwortlichen für das Buddy-Projekt. Sie hat feste Sprechzeiten und ist für die Schüler bei akuten Anlässen jeweils in den großen Pausen zu erreichen.

 

    8.2 Beratungslehrer

Der Beratungslehrer ist in den Bereichen Schullaufbahnberatung, Einzelfallhilfe und Systemberatung tätig.

Er ist zuständig für die Vorklärung eines Problemfalles, wenn eine eigene Bearbeitung oder die Vermittlung an andere interne oder externe Personen des Unterstützersystems erfolgen soll. Er unterstützt die Schule bei der Entwicklung von Diagnose- und Förderkonzepten und führt Konfliktmoderationen mit Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern durch.

Diese Kräfte arbeiten in einem kooperativen Netzwerk mit allen intern wie extern an der Beratung in der Schule Beteiligten zusammen. Besonders im Team mit der Schulsozialpädagogin findet ein Austausch statt.

Der Beratungslehrer ist an drei Tagen der Woche in den großen Pausen im Jugendhaus und ansonsten jederzeit in der Schule ansprechbar.

 

    8.3 SV-Beratungskräfte

Die zwei SV-Beratungskräfte für den 5. – 7. sowie 8. – 10. Jahrgang begleiten und unterstützen die Arbeit der Schülervertretung. Sie bereiten die Konferenzen gemeinsam vor und beraten bei geplanten Schüleraktivitäten. Diese Lehrkräfte können auch bei persönlichen und schulischen Problemen von den Schülerinnen und Schülern angesprochen werden.

 

 

9.    Qualitätsentwicklung

 

9.1 Jahrgangsarbeit

Mindestens einmal im Schulhalbjahr finden Jahrgangsbesprechungen statt, in denen verbindliche Absprachen zum laufenden Schuljahr getroffen werden u.a.

-          Wahl des Jahrgangssprechers

-          Verabredung über die Anzahl und den Termin der Vergleichsarbeiten

-          Soziales Lernen – Themen

-          Differenzierung

-          Methodenlernen – Inhalte und Zeitpunkt / Fächerzuordnung

-          Projekte

 

9.2 Steuergruppe

Diese Gruppe besteht aus der Schulleitung, den Fachbereichskonferenzleitern, den Jahrgangssprechern, dem Personalrat sowie dem Beratungslehrer. Sie ist zuständig für die qualitative Weiterentwicklung der Schule, erstellt Planungsvorlagen für die schulischen Gremien.

 

9.3 Fortbildung der Lehrkräfte

Der Schulvorstand entscheidet gemeinsam mit der Gesamtkonferenz der Schule über das langfristige Fortbildungskonzept. Schwerpunkte sind für die Schuljahre 2009/2010 sowie 2010/2011 die Arbeitsbereiche des Förderunterrichts sowie des Trainings der Methodenkompetenz der Lehrkräfte. Hier wiederum steht die Schulung in der Nutzung der neu beschafften interaktiven elektronischen Tafeln im Vordergrund.

Weiterhin wird die Arbeit der Lehrkräfte im Bereich des sozialen Lernens durch eine schulinterne Fortbildung begleitet.

 

Individuelle Fortbildung:

Auf Vorschlag aus den Fachbereichen und den Fachkonferenzen besuchen die Lehrkräfte regionale Fortbildungen zu jeweils spezifischen Themenfeldern. Die Schulleitung koordiniert, unterstützt und fördert diese Maßnahmen.

 

 

9.4 Beratung der Lehrkräfte

Der Schulleiter besucht in der Regel einmal pro Schuljahr jede Lehrkraft im Unterricht, berät diese und bespricht mit ihr besondere Aspekte ihrer Arbeit. Langfristiges Ziel der kontinuierlichen Beratung ist es, die vorhandenen Kompetenzen der Lehrkraft zu stärken, aber auch gemeinsam neue Wege zur Optimierung der pädagogischen Arbeit zu planen.

 

 

9.5 Evaluation

In den zuständigen Gremien werden die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten und Abschlussarbeiten ausgewertet und auf notwendige pädagogische Konsequenzen hin bearbeitet.

 

 

9.6 Klasse mit vertiefter Berufsorientierung

Zum Beginn des Schuljahrs 09/10 wurde im Bereich der Hauptschule eine 8. Klasse mit vertiefter Berufsorientierung eingerichtet. Schüler und Schülerinnen aus Bad Zwischenahn, Rastede und aus Wiefelstede nehmen dieses besondere pädagogische Angebot der Haupt- und Realschule wahr.

 

Ziel der zweijährigen Arbeit ist es, die Ausbildungsfähigkeit der Schüler zu stärken und sie gleichzeitig zu einem Schulabschluss zu führen.

 

Dafür absolvieren die Schüler an zwei Tagen in der Woche ein Langzeitpraktikum in ausgewählten Betrieben der Region. Durch die enge Zusammenarbeit von Schule und Betrieb sollen die Kompetenzen der Schüler sicher erkannt und bestmöglich gefördert werden. Die Lehrkräfte werden dabei unterstützt von einem eigens für dieses Projekt eingestellten Bildungsbegleiter. Er berät und begleitet die Schüler in ihrem Ausbildungsweg, greift gelegentlich auch helfend bei sozialen Problemen ein.

10. Förderkonzept

      Die Schule beachtet, dass die individuelle Förderung der Schülerinnen und

      Schülern sowohl notwendig ist im Bereich ergänzender und stützender

      Maßnahmen als auch dort, wo besondere Qualifizierungen angestrebt werden.

 

 

10.1 Fördermaßnahmen im Rahmen des Kernunterrichts

        In den Jahrgangsdienstbesprechungen sowie in den Fachkonferenzen

        werden die notwendigen Maßnahmen im Bereich der inneren

        Differenzierung verabredet.

 

10.2 Förderung im Rahmen des Ganztagsangebots

        In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wird ein breit angelegtes

        Förderprogramm vorgehalten.

        Möglichst viele Jahrgänge unterteilt in die beiden Schulformen erhalten

        eine zusätzliche Förderstunde in den genannten Fächern.

 

-          Der Fachlehrer benennt den zu fördernden Schüler und

übermittelt dem Förderlehrer eine kurze Diagnostik/Problemangabe/Aufgabe

 

-          Das Förderprogramm ist in der Regel gekoppelt mit einer

Hausaufgabenbetreuung durch eine Lehrkraft bzw. eine

Schülergruppe

 

-          Hausaufgabenbegleitung: von Montag bis Donnerstag besteht für interessierte Schülerinnen und Schüler in der Schule die Möglichkeit, unter Anleitung ihre Hausaufgaben zu erledigen.

 

10.3 Neues Förderprojekt

Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 wird systematisch ein nachhaltiges Förderkonzept, beginnend in den Jahrgängen 5 und 6, aufgebaut, bei dem der Schüler in einem zeitlich begrenzten Lehrgang in einem bestimmten Inhalt Kompetenzen erwirbt bzw. stabilisiert. Dies wird ihm in einem Zertifikat bescheinigt.

 

10.4 Hausaufgabenbetreuung

Von Montag bis Donnerstag besteht von 13.30 bis 15.00 Uhr für die Schüler die Möglichkeit, in der Schule ihre Hausaufgaben in der Begleitung und Betreuung einer Lehrkraft zu erledigen. An allen Tagen sind ehrenamtlich tätige Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs als Helfer eingesetzt.

 

11. Vertretungsregelung

Eine Vertretungsregelung ist erforderlich bei unterschiedlichen Anlässen:

A.   Fortbildung der Lehrkräfte

B.   Besondere schulische Veranstaltungen (Sportwettkämpfe, Klassenfahrten)

C.   Erkrankung der Lehrkräfte

Die Schule ist stets bemüht, die Beeinträchtigungen für die Unterrichtsarbeit der betroffenen Klasse so gering wie möglich zu halten. Die Einsetzung von Vertretungslehrkräften erfolgt nach der Priorität

Þ Fachlehrer in der Klasse

Þ Fachlehrer für das Fach

Þ Fachlehrer im Jahrgang

 

Im Stundenplan der Lehrkräfte sind über die Unterrichtswoche verteilt bis zu drei „Springstunden“ für einen Einsatz im Vertretungsunterricht vorgesehen. Die für alle Klassen vorhandene Telefonkette ermöglicht bei einem akut eintretenden Vertretungsfall ein Abbestellen der betroffenen Lerngruppe in der ersten Unterrichtsstunde. Für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die um 12.00 Uhr unterrichtsfrei haben und ein Angebot des Nachmittagsunterrichts wahrnehmen möchten, ist eine Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung im Lichthof eingerichtet.

 

 

12. Methodenkonzept

Die Schule beachtet, dass die Ausbildungsfähigkeit ihrer Schüler von ihren Kompetenzen in den Schlüsselqualifikationen und in wichtigen Arbeitsmethoden abhängt. Sie hat daher eine Verabredung über den Erwerb und die Schulung dieser Techniken und Methoden in den einzelnen Jahrgängen getroffen. Eine systematische Verankerung, zugeordnet zu einzelnen  Fächern und Themen, sowie eine nachhaltige, überprüfbare Gesamtkonzeption muss in Zusammenhang mit der anberaumten Fortbildung noch geleistet werden.

 

 

13. Zusammenfassung aktueller pädagogischer Zielsetzungen

 

Þ Die Schule möchte mittelfristig durch ihr verbessertes Förderprogramm die Quote der

      Wiederholer verringern und die Anzahl der erfolgreichen Bildungswege erhöhen.

 

Þ Sie möchte durch den weiteren Ausbau ihres berufsorientierenden Programms den Schülern klare

      berufliche Perspektiven liefern und sie besser angeleitet in den beruflichen Arbeitsprozess führen.

 

 

 

Þ Sie wird das bisher erprobte Methodenkonzept in ein nachhaltiges, systematisches Programm

      überführen.

 

Þ Die Schule wird ein praktikables Evaluationsmodell entwickeln, das in den

Jahrgangsdienstbesprechungen und den Fachkonferenzen Impulse für die Optimierung der Arbeit  

liefert.

 

 

14. Anhang

      Fachspezifische Aussagen zu den Fachbereichen der Schule

     

 

 


 

 

Fachbereiche der Haupt- und Realschule

 

 

Der Fachbereich Naturwissenschaften

 

 

Die Fachbereichskonferenz koordiniert die Arbeit in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Sie ist zuständig für den Gesamtetat des Bereichs und die fächerübergreifenden Projekte. Sie tagt in der Regel mindestens einmal im Halbjahr.

 

 

Wesentliche Ziele der Arbeit im Fachbereich

 

-          Fächerübergreifende Zusammenarbeit in Projekten

-          Praxisorientiertes Handeln ist das Kernziel in der Arbeit mit den Schülern

-          Den Schülerinnen und Schülern soll durch eine naturwissenschaftliche fächerübergreifende Grundbildung ermöglicht werden, naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erkennen sowie ihr Wissen im Natur- und Umweltschutz im privaten und beruflichen Bereich positiv einzusetzen.

 

 

Fächerübergreifende Einheiten und Projekte

 

-          Gesundheitserziehung (5. Jg. in Planung)

-          Waldjugendspiele (7. Jg.)

-          Gewässerprojekt (8. Jg.)

-          Klimaprojekt (9. Jg.; Klimachecker)

-          Energieprojekt (10. Jg.)

 

Jährliche Aktionen

 

-          Naturschutz (Krötenzaun aufstellen, Kröten zu Laichplätzen verhelfen...)

-          Streuobstwiese

-          Bäkenreinigung

 

Vorliegende Konzeptionen/Besonderheiten

 

-          Veröffentlichung einer Unterrichtseinheit (Gewässerprojekt SINUS)

Zusammenarbeit mit dem Forstamt und dem regionalen Umweltzentrum in Rostrup (z.B. Waldjugendspiele, Bäkenreinigung)

Jährliche Aktionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Arbeit im Fachbereich AWT

 

Die Fachbereichskonferenz koordiniert die Arbeit in den Fächern Arbeit/Wirtschaft, Technik sowie Hauswirtschaft. Sie ist zuständig für den Gesamtetat des Bereiches. Sie tagt in der Regel einmal im Halbjahr.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule sollen sich grundlegend mit Zusammenhängen der Arbeits- und Wirtschaftswelt und mit deren Auswirkungen auf das persönliche Leben und auf die Gesellschaft auseinandersetzen. Sie sollen eine Vorstellung von der Verflochtenheit der Bereiche erhalten.

Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler zu folgenden Themen / Unterrichtseinheiten fächerübergreifend:

 

 

 

Unterrichtseinheit AWT-Bereich

Andere Fächer

Konsumentinnen und Konsumenten im Wirtschaftsgeschehen

* „Das will ich auch haben“

(Fach Politik)

* „Ich richte mir eine Wohnung ein“ (Mathematik)

* Erstellen eines Haushaltsplanes mit Hilfe einer Exceltabelle (Informatik, Mathematik)

* Führen eines Haushaltsbuches  (Informatik, Mathematik)

Arbeiten und Wirtschaften – die Veränderung von menschlicher Arbeit und Produktionsstätten

Alte Industriegebiete – Strukturkrisen und notwendiger Wandel (Erdkunde)

Die Europäische Union

Die Europäische Union (Geschichte / Politik)

 

 

Das mehrwöchige Betriebspraktikum nimmt in den Jahrgängen 9 und 10 der Haupt- und Realschule einen besonderen Stellenwert als Erfahrungsfeld zum Kennenlernen betrieblicher Zusammenhänge ein.

Es dient aber auch zur Erprobung eigener Fähigkeiten, Neigungen und Interessen. Der Lernort Betrieb stellt als unterrichtliche Anregung und Herausforderung eine wichtige Säule des AWT-Bereichs dar. Bereits im 8. Schuljahr absolvieren die Hauptschülerinnen und Hauptschüler ein mehrtägiges Schnupperpraktikum.

 

 

 

Die Schülerfirmen „Bikershop“ und „Schulkiosk“ ermöglichen den Schülerinnen und Schülern des 8. Hauptschuljahrganges realitätsbezogenes Lernen. Die Arbeit in den Firmen fördert das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler und ermöglicht in besonders hohem Maße handlungsorientiertes Lernen im kaufmännischen und technischen Bereich. Es stärkt im Bereich der Sozialkompetenz die Fähigkeit zur Teamarbeit.

In der Berufsorientierung arbeitet der AWT-Bereich eng mit der Agentur für Arbeit in Oldenburg zusammen.

 

 

 

Dazu finden folgende Veranstaltungen statt:

 

 

Veranstaltung

HS

RS

 

 

 

Einführung „Beruf aktuell“

Jg. 8, 1.Hj

Jg. 8, 1.Hj

BIZ-Besuch und Berufenet

Jg. 8, Jan.

Jg. 8, Jan.

Interessen erkunden (Planet Beruf)

Jg. 8, Mär

Jg. 8, Mär

Berufswahlfahrplan

Jg. 9, Okt

Jg. 9, Okt

Stellensuche / Vertiefung Berufenet

Jg. 9, Jan

Jg. 9, Jan

BBS-Beratung vor Ort

Jg. 9, Jan

Jg. 9, Jan

Rollenspiel zur Bewerbung und Vorstellungsgespräch

Jg. 9, Apr

Jg. 9, Apr

Bewerbungstraining

Jg. 9, Jun

Jg. 9, Jun

Weiterführende Schulen

Jg. 9, Nov

Jg.10,Nov

Jg. 9, Nov

Elternabend mit Schülern

Jg. 9, Nov

Jg.10,Nov

Jg. 9, Nov

 


 
 
 
 
Sportprojekte

 

Der Sportunterricht hat in jedem Schuljahrgang einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Ballspiele. Zu diesen Schwerpunkten finden alljährlich Sportturniere statt. In der Reihenfolge der Klasse 5-10 sind dies: Völkerball, Hallenhockey, Basketball, Tischtennis, Badminton und Volleyball.

 

Einmal im Jahr haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, das Sportabzeichen abzulegen. Dies findet in enger Zusammenarbeit mit Übungsleitern des SV Eintracht Wiefelstede statt.

 

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft bietet Rettungskurse mit abschließender DLRG-Prüfung an. Diese Kurse sind in den Sportunterricht der Abschlussklassen integriert. Die 7. Klassen fahren an einem Tag zum Skilaufen in den Harz. Dort findet ein Grundkurs statt, der beim Schüleraustausch in Polen (Zakopane) vertieft werden kann.

 

Die Schulmannschaften Faustball, Schulreiten und Fußball nehmen regelmäßig an regionalen und überregionalen Sportturnieren teil.

In Kooperation mit den Baskets Oldenburg findet im 7. Jahrgang jährlich ein Basketballtrainingstag statt, bei dem Bundesligaspieler eine Trainingseinheit leiten und Schülern für ein Gespräch zur Verfügung stehen.
Fachbereich

Geschichtlich-soziale Weltkunde

 

Die Arbeit im Fachbereich geschichtlich-soziale Weltkunde

 

Die Fachbereichskonferenz koordiniert die Arbeit in den Fächern Geschichte, Erdkunde und Politik. Sie ist zuständig für den Gesamtetat des Bereichs und die fächerübergreifenden Projekte. Sie tagt in der Regel einmal im Halbjahr. Der Fachbereich legt in Abstimmung mit den Fachkonferenzen die schulinternen Arbeitspläne für die drei Fächer fest. Dabei ist auf eine möglichst weitgehende Übereinstimmung im Haupt- und Realschulbereich zu achten.

 

Die Fächer des Fachbereichs geschichtlich-soziale Weltkunde tragen durch ihre Inhalte besonders zur politischen Bildung der Schülerinnen und Schüler bei. Über die rein kognitive Wissensvermittlung hinaus sollen bei den Schülerinnen und Schülern soziale und humane Verhaltensweisen gebildet werden, die soziale Integration gefördert und das Interesse geweckt werden, sich aktiv an der demokratischen Gesellschaft zu beteiligen.

 

Der Unterricht in den Fächern Geschichte, Erdkunde und Politik erfolgt auf der Grundlage der entsprechenden Curricularen Vorgaben. In den einzelnen Lerngruppen sollen sowohl in der Hauptschule als auch in der Realschule die drei Fächer von einer Lehrkraft unterrichtet werden. Das erleichtert das Unterrichten von fächerübergreifenden Inhalten und den epochalen Unterricht in einzelnen Fächern.

 

Neben dem Erarbeiten der vom Arbeitsplan festgelegten Themen wird von den Lehrkräften das Aufgreifen aktueller gesellschaftlicher Themen wie besondere politische Ereignisse, Naturkatastrophen, sowie Drogen- und Gewaltprävention erwartet.

 

Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Fächern/Fachbereichen:

 

Bereich geschichtlich-soziale Weltkunde

andere Fächer

Erdkunde Unsere Region/Nahraum

Naturwissenschaften Umweltproblematik

Geschichte Industrialisierung

AWT Arbeiten und Wirtschaften – die Veränderung menschlicher Arbeit

Politik Europa

AWT Europäische Union

Geschichte Reformation

Religion

Geschichte NS-Diktatur

Deutsch Lesen von Ganzschriften zum Thema (z.B. „Die Welle“)

Politik Soziale Sicherung

AWT

 

Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestehen im Bereich Kunst.

 

Die Haupt- und Realschule Wiefelstede nimmt mit den Jahrgängen 9 und 10 regelmäßig an den von den Landes- und Bundeszentralen für politische Bildung durchgeführten Juniorwahlen teil. Im 9. oder 10. Jahrgang besuchen außerdem alle Klassen den niedersächsischen Landtag, nehmen dort an einer Plenarsitzung teil und treten in Kontakt mit den politischen Vertretern der Region.

 

 


 

 

 

Fachbereich Sprachen 

 

Die Fachbereichskonferenz Sprachen koordiniert die Arbeit in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch. Sie ist zuständig für den Gesamtetat des Fachbereichs sowie fächerübergreifende Projekte. Sie tagt in der Regel mindestens einmal im Schulhalbjahr.

 

 

Wesentliche Ziele der Arbeit im FB Sprachen:

 

·         Verwaltung des Gesamtetats

·         Bei Bedarf Koordinierung der fachlichen Inhalte

·         Absprache der Fehlerbewertung/Korrekturzeichen

 

 

 

Besonderheiten und Projekte:

 

·         Plattdeutscher Lesewettbewerb

·         Deutsch Lesewettbewerb (Klasse 6)

·         Englisch Lesewettbewerb (Klassen 5-7)

·         WPK Business Englisch

·         Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischen Staatstheater

 

 


 

Der Fachbereich musisch-kulturelle Bildung

 

Die Fachbereichskonferenz koordiniert die Arbeit in den Fächern Kunst, Musik, textiles Gestalten und Werken. Sie ist zuständig für den Gesamtetat des Bereiches und die fachübergreifenden Projekte. Sie tagt in der Regel mindestens einmal im Halbjahr.

 

 


Wesentliche Ziele der Arbeit im Fachbereich

Fächerübergreifende Zusammenarbeit in Projekten zur Förderung der Kompetenzen im musisch-kulturellen Bereich.

 

 

 

Fächerübergreifende Einheiten und Projekte

-          Abschlussprojekt vorwiegend aus dem Abschlussjahrgang 9 und 10

-          Ausstellungen in örtlichen Betrieben (Banken, Arztpraxen, …)

-          Ampelprojekt (als Vernetzung der Fächer Technik, Werken, Physik, Informatik)

-          Musicalfahrten (Jahrgang 9 und 10)

-          Teilnahme an der Kinder- und Jugendkunstmesse 2010

-          Regelmäßige Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen zur Repräsentation der Schule (u.a. Gemeindesängerfest, Dorffest)

-          Regelmäßige Gestaltung eines Gottesdienstes im November

-          Veranstaltung eines Gottesdienstes im November

-          Veranstaltung eines Weihnachtsbasars

-          Begrüßungsfeier für die fünften Klassen

 

 

 

Besonderheiten/Konzepte

Als Besonderheit ist das Abschlussprojekt anzusehen, da sich in diesem Projekt alle Abschlussschüler mit dem Ziel der Gestaltung ihrer Abschlussfeier zusammenschließen. Die einzelnen Projekte sind:

-          Theater

-          Band

-          Zeugnismappen

-          Film

-          Cafeteria

-          Requisiten

-          Abschlussheft

 


 

[1]             Präventionskonzept der Landesschulbehörde (PDF)

[2]             von Kardorf, zitiert nach  Christof  Schmitt, Prävention und Intervention  S. 24

 

 

[3]           s. www.sign-projekt.de