Sponsorenlauf 2009      
 
 

 

 

11 600 Euro Bahn um Bahn erlaufen

SPONSORENLAUF Haupt- und Realschüler, Eltern, Lehrer und „Prominente“ helfen Projekt in Südafrika


 
 

 

MIT DEM GELD WERDEN VON AIDS BETROFFENE KINDER UND JUGENDLICHE IN SÜDAFRIKA BETREUT. ES WAR DER MITTLERWEILE DRITTE SPONSORENLAUF DER SCHÜLER FÜR „HOKISA“.

VON CLAUS STÖLTING

 

WIEFELSTEDE - Darauf können die gut 600 Wiefelsteder Haupt- und Realschüler, ihre Eltern, die Lehrer und auch Wiefelsteder „Prominente“ stolz sein: Beim jüngsten Sponsorenlauf zu Gunsten des Projektes „Hokisa“ (Homes für Kids in South Africa) kamen 11600 Euro zusammen, die nun helfen sollen, von Aids betroffenen Kindern und Jugendlichen in Südafrika ein Zuhause zu schaffen. Es war der dritte Sponsorenlauf der Schule zu Gunsten des Projektes, für das sich die Schüler bereits seit 2001 engagieren: Bereits bei den ersten beiden Läufen waren gut 30 000 Euro für „Hokisa“ zusammen gekommen.

Dass auch dieses Mal viel Geld auf dem Konto landete, das führt Lehrer Eckard Klages als Verbindungsmann zwischen Schule und Projekt nicht zuletzt auf den jüngsten Besuch des niederländischen, in Deutschland geborenen und in Südafrika lebenden Schriftstellers Lutz van Dyck im Mai in Wiefelstede zurück. Van Dyck ist Mitbegründer des Projektes und sitzt heute im Vorstand. Er versteht es immer wieder, die Schüler für sein Anliegen zu begeistern, indem er bei seinen regelmäßigen Besuchen in Wiefelstede auch über den neuesten Stand in Südafrika berichtet. Das nun erlaufene Geld geht nach Angaben Klages‘ nach Bonn, wo der Förderverein „Hokisa“ seinen Sitz hat. Der Verein wird den Transfer des Geldes nach Südafrika regeln.

Den Rekord beim Sponsorenlauf schafften übrigens Laura Zoch aus Wiefelstede und Jan Hendrik Addicks aus Nuttel. Laura brachte 100 Euro zusammen, Jan Hendrik sogar 170 Euro. Mit diesen Summen stehen die Schüler ganz oben auf der Rangliste der Läufer. Laura hatte im Vorfeld allein 17 Sponsoren gewonnen.

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In ganz Nordeuropa ist schlechtes Wetter -  in Wiefelstede macht der Himmel eine Ausnahme ...
Ein wunderbares Laufwetter, eine tolle Stimmung und viele hoch motivierte Läufer und Läuferinnen waren allerbeste Voraussetzungen für den Sponsorenlauf 2009.  Etwa 80 Helferinnen und Helfer aus der Elternschaft und dem Kollegium der HRS Wiefelstede sorgten für einen reibungslosen Ablauf. 
 
 
Sammelplatz auf dem Schulhof Vorbereitung für den Start
Begrüßung durch den Schulleiter Hajo Wülfrath  
  Die 5. und 6. Klassen starten zusammen mit                                  Edzard Pauly und Bernhard von Drehle
   
   
  Susanne Ernst und Horst Bremer
   
Unsere treue Seele
   
Aids-Modell WPK-Kunst (9) mit Claudia Höpken  
   
   
   
   
   
   
  "Hokisa Marmelade" der Abschlussklassen und von Monika Schaefer
Anne Ovie - Marmeladenkauf nach dem Lauf Theo Gerdes (OBV Metjendorf/Ofenerfeld mit den                       Ratsherren Günter Teusner und Tim Oltmanns
Schminkstation  
   
  Imke Brunken
   
Eckard Klages und Wolfgang Brinker  
   
  Heidy Wienekamp
Stempelstation Wasserstelle
   
   

An alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern der Haupt- und Realschule Wiefelstede, alle Bürgerinnen und Bürger von Wiefelstede !  

Im Frühjahr 2009 war ich zuletzt zu Besuch in Wiefelstede und durfte Ihnen und Euch berichten von den Kindern und Jugendlichen aus unserem Township Masiphumelele, einer Armensiedlung südlich von Kapstadt mit rund 30.000 Einwohnern. In zwei Gebäuden - dem Kinderhaus und dem Friedenshaus für junge Erwachsene - haben wir ein Zuhause geschaffen für jene von HIV/Aids betroffenen jungen Menschen, die sonst nur wenig Chancen hätten zu überleben ohne Medikamente und ein Dach über dem Kopf.

Eure Schule hat uns vom ersten Tag an, als Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu am 1. Dezember 2002 das Kinderhaus eröffnete, begleitet und unterstützt. Wir sind sehr glücklich, dass Ihr zu uns gehalten habt, selbst jetzt in Zeiten, die auch in Europa wirtschaftlich schwieriger sind. Nun plant Ihr erneut einen großen Sponsorenlauf und habt unter anderem sogar schon HOKISA-Marmelade, HOKISA-Taschen und HOKISA-Anstecker zum Verkauf vorbereitet. Vielen, vielen Dank !

Über Euren Lehrer Eckard Klages kann ich jeweils neueste Nachrichten durchgeben und auf unserer Website (www.hokisa.co.za) könnt Ihr auch aktuelle Fotos von unseren Kindern und Jugendlichen anschauen. Im September 2010 - in gut einem Jahr - bin ich wieder in Deutschland und würde Euch gern berichten, was genau wir mit Eurem tollen Einsatz hier alles haben schaffen können.

Im Namen aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von HOKISA in Südafrika nochmals unseren aufrichtigen Dank,

Euer/Ihr Lutz van Dijk

 

Jetzt müssen die Sponsoren zahlen

HOKISA-LAUF 600 Mädchen und Jungen und Prominente engagieren sich für die gute Sache


 

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Runde um Runde liefen die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Wiefelstede – und hatten bei allen Anstrengungen auch noch sichtlich Spaß. BILDER: WOLFGANG MÜLLER Bild vergrößern

EINEN KILOMETER NACH DEM ANDEREN LIEFEN DIE JUNGEN LEUTE. „MITGEZOGEN“ HABEN SIE FÜR DIE GUTE SACHE AUCH EINIGE PROMINENTE ERWACHSENE AUS DER GEMEINDE.

VON WOLFGANG MÜLLER

 

WIEFELSTEDE - Die Ziege, bei den bisherigen „Hokisa“-Läufen im Schlepptau, war diesmal zwar nicht zu sehen, aber dafür einige Hunde – wie die siebenjährige Zora, ein Berner Sennenhund, den „Frauchen“ Sonja aus der 10 B vorher entsprechend trainiert hatte: damit auch er Kilometer um Kilometer läuft für den guten Zweck. 600 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule (HS/RS) Wiefelstede waren am Sonnabend unterwegs, um Gelder zu sammeln für das Projekt „Hokisa“, „Home for Kids in South Africa“ – damit werden Heime gebaut für Waisenkinder in Südafrika, die von HIV/Aids betroffen sind, die hier medizinisch und seelisch betreut werden.

25 000 Euro waren bei den ersten beiden Läufen zusammengekommen, wie hoch das Ergebnis in diesem Jahr ist, wird nach der Auswertung Mitte/Ende dieser Woche feststehen. Vom Erlös des vorigen Laufes konnte ein Heim finanziert werden, das von Erzbischof Tutu eingeweiht worden war.

Dass auch in diesem Jahr wieder Tausende Euro erzielt werden, davon sind Schulleiter Hans-Joachim Wülfrath und Organisator Eckard Klages überzeugt. Im zur Cafeteria umfunktionierten Forum der Schule präsentierten sie bewegende Bilder aus dem Township Masiphumelele (eine arme Siedlung im Süden von Kapstadt), während draußen die gesamte Schule in Bewegung war. An Ständen wurde für Hokisa gesammelt, ein „Ritt um Afrika“ mit Ponys der Biologielehrerin Corinna Glaw, die auch weitere Privatpferde „gechartert“ hatte, Kinderschminken und vieles mehr sorgte dafür, dass das eingeworbene Geld der Läuferinnen und Läufer weiter aufgestockt werden kann. Neben den Lehrern halfen 40 Eltern und der Förderverein .

Im Mittelpunkt der Aktion stand natürlich der Sponsorenlauf, an dem sich die Schule geschlossen beteiligte. Pro Kilometer zwischen 10 Cent und 20 Euro hatten die Mädchen und Jungen von ihren Sponsoren erwartet und für den Lauf schon Wochen vorher trainiert – wie Maja, die für ihre geplanten fünf Runden vier Sponsoren gewonnen hatte, je zwei für 5 und für 2 Euro pro Kilometer. 25 Euro als Festpreis hatte Bernd von Drehle, Erster Gemeinderat, mit seinem Sponsor im Rathaus vereinbart – sonst wäre der Lauf wohl doch zu teuer gewesen, denn von Drehle ist Marathonläufer, war schon mindestens zehnmal auf der 42-Kilometer-Strecke.

Zu den prominenten Erwachsenen gehörte auch Edzard Pauly, Vorsitzender des Ortsbürgervereins Wiefelstede – mit 72 Jahren der älteste Läufer. Einen Kilometer bewältigte er ohne größere Anstrengung. 50 Euro spendierte der Ortsverein als Festsumme, „abgelaufen“ wurden sie neben Pauly von weiteren Vorstandsmitgliedern. Auf den Beinen waren auch die Parteien: Tim Oltmanns und Günther Teuschner von den Grünen, Kirsten Schnörwangen von der CDU, Anne Ovie von der SPD. Der TuS Spohle war durch Guido Watermann vertreten, der Ortsbürgerverein Metjendorf/Ofenerfeld durch Theo Gerdes. Als „Pionier des Nordens“ lief Dieter Zoch mit, der vor kurzem das Laufen für sich entdeckt hat. Beim „Hokisa-Training“ lief er sechs Runden, wobei der Finanzberater Läufer und Sponsor in einer Person war. Anders seine Tochter: Die hatte auf ihrer Liste gleich 17 Sponsoren – die sie nun kräftig zur Kasse bitten wird.

 

Vorbereitete Stände Ausstellung zu Hokisa
   
Klasse(n) T-shirts  
   
  Stärkung
  Das legendäre Hokisa-Brot
   
   
   
   
   
   

Auch Erwachsene beim Lauf willkommen

SPONSORENLAUF Der Erlös ist für Projekt „Hokisa“ in Südafrika bestimmt

CS WIEFELSTEDE - Wenn am Sonnabend, 29. August, die etwa 600 Schüler der Wiefelsteder Haupt- und Realschule um 9 Uhr auf dem Schulhof zu ihrem Sponsorenlauf für das Projekt „Hokisa“ in Südafrika starten (die NWZ berichtete), dann werden sie Unterstützung aus Rat, Verwaltung und auch von Ortsbürgervereinen erhalten. Wie die Schule auf Anfrage mitteilte, haben sich als Läufer für den guten Zweck nach Angaben vom Donnerstag bereits Erster Gemeinderat Bernd von Drehle, CDU-Ratsfrau Kirsten Schnörwangen, Grünen-Fraktionsvorsitzender Jens-Gert Müller-Saathoff, der Vorsitzende des Ortsbürgervereins Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld, Theo Gerdes, sowie Wiefelstedes Ortsbürgervereinsvorsitzender Edzard Pauly samt einiger Mitglieder angemeldet. Wie die Schule mitteilte, ist natürlich jeder Erwachsene am Sonnabend willkommen, der für den guten Zweck laufen möchte.
 

 

Runde um Runde drehen für „Hokisa“

SPONSORENLAUF 600 Wiefelsteder Haupt- und Realschüler engagieren sich für Kinder in Südafrika


 

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Der Wahlpflichtkurs Kunst Klasse 9 bastelt bereits fleißig für die Ausstellung zum Thema Aids. BILDER (2): CLAUS STÖLTING Bild vergrößern

ES IST DER DRITTE LAUF FÜR DAS PROJEKT „HOMES FOR KINDS IN SOUTH AFRICA“. VON BEGINN AN HILFT DIE SCHULE VON AIDS BETROFFENEN KINDERN UND JUNGEN ERWACHSENEN.

VON CLAUS STÖLTING

 

WIEFELSTEDE - Mächtig ins Zeug legen für das Projekt „Hokisa“ (Homes for Kids in South Africa) wollen sich die gut 600 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Wiefelstede wieder am Sonnabend, 29. August: Dann startet der mittlerweile dritte Sponsorenlauf zu Gunsten des Projektes, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, von Aids betroffenen Kindern und Jugendlichen in Südafrika ein Zuhause zu schaffen (die NWZ berichtete mehrfach).

Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld des Laufs bereits selbst Sponsoren gesucht und Beträge individuell ausgehandelt, die für den Einsatz der Jugendlichen gezahlt werden sollen, berichten Lehrer Eckard Klages, der den Kontakt zu „Hokisa“-Mitbegründer Lutz van Dijk (siehe Infokasten) hält, und Schulleiter Hans-Joachim Wülfrath.

In der Zeit von 9 bis 12 Uhr wird der Lauf in zwei Kategorien stattfinden: für Läufer und für Inliner. Start ist auf dem Schulhof, wo um 9.30 Uhr auch eine Gruppe „prominenter“ Läufer an den Start zum Lauf für die gute Sache gehen will. Die Läufer werden einen Rundkurs über die Straßen Am Breeden, Kleiberg, Kirchstraße am Kindergarten vorbei zurück zum Schulhof absolvieren, die Inliner rollen über die Straße Am Breeden, Hollener Straße, Alter Damm und Oldenburger Landstraße zurück zum Schulhof. Alle 47 Lehrkräfte der Schule einschließlich Schulleitung sowie 40 Eltern werden die Schüler bei ihrer Aufgabe tatkräftig unterstützen und sie auch mit Speis‘ und Trank versorgen. Bei den beiden vorherigen Sponsorenläufen kamen für das Projekt in Südafrika 25 000 Euro zusammen. Klages und Wülfrath betonten gegenüber der NWZ, dass die komplette Summe, die beim Sponsorenlauf gesammelt wird, zu 100 Prozent auch dem Projekt zu Gute kommt. Auch der „Hokisa“-Vorstand arbeite ehrenamtlich.

Parallel zum Sponsorenlauf wird in der Mensa im Rahmen einer Ausstellung nicht nur das Projekt „Hokisa“ vorgestellt, sondern die Schüler bereiten auch eine Ausstellung zum Thema Aids vor. Dafür wird derzeit bereits eifrig gebastelt. Am Tag des Laufes wird auch wieder „Hokisa“-Brot zum Kauf angeboten, die Schüler verkaufen „Hokisa“-Marmelade, -taschen und -anstecker. Und es wird einen „Ritt rund um Afrika“ auf einem Pony geben. Natürlich freuen sich Schüler, Lehrer und Eltern auch über Spendenwillige, die gern vorbeischauen dürfen – und auch über erwachsene Läufer, die für den guten Zweck nicht nur laufen, sondern sich selbst dafür auch noch bezahlen wollen.



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